Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Lebensversicherungen

Bielefeld (ots) - Es wäre falsch, jetzt über Lebensversicherungen den Stab zu brechen. Natürlich ist die Verzinsung in Form der Überschussbeteiligung nicht mehr so attraktiv wie noch vor fünf oder zehn Jahren. Dies gilt aber auch für andere Finanzprodukte. Außerdem: Zinsen können auch wieder steigen. Wann das der Fall ist, darüber spekulieren Finanzexperten seit Monaten. Letztlich entscheidet in der Eurozone die Europäische Zentralbank. Schwerer wiegt für Versicherer und deren Kunden, dass auch der gesetzlich verankerte Garantiezins gesenkt werden soll. Allerdings führt daran kein Weg vorbei. Wie sonst sollten die Versicherer angesichts der aktuell niedrigen Marktzinsen ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber Millionen Verbrauchern nachkommen? Es kann und darf keine Alternative sein, dass die Unternehmen stattdessen das ihnen anvertraute Geld mit mehr Risiko anlegen. Wer die Lebensversicherung vorrangig als Absicherung für seine Familie im Falle eines Todes nutzen will, für den bleibt das Produkt eine Alternative. Als reine Altersvorsorge aber sollten auch andere Anlagemöglichkeiten in Betracht gezogen werden.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: