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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Erdbeben in Italien

Bielefeld (ots)

Not einigt die Menschen. Wenn es wirklich hart
auf hart kommt, ist jeder für jeden da. Was in Deutschland schon beim
Jahrhundert-Hochwasser 2002 zu erleben war, zeigt sich jetzt nach dem
schweren Erdbeben in den Abruzzen erneut. Aus allen Teilen des Landes
kommt Hilfe.
Und die kann sogar sinnvoll und gezielt eingesetzt werden. Der 
Zivilschutz hat mit Experten aus dem ganzen Land alles bestens 
organisiert. In einem Land, dem man eher chaotische Strukturen 
nachsagt, ist das schon überaus bemerkenswert.
Die nach Ansicht der ausländischen Helfer bestens funktionierende 
Soforthilfe darf aber nicht verdecken, dass Pfusch am Bau für das 
Ausmaß der Katastrophe verantwortlich ist. Schließlich sind es neben 
älteren Gebäuden vor allem Häuser aus den 70er und 80er Jahren, die 
in Trümmern liegen. Hier muss gegen Bauauflagen verstoßen worden 
sein. Und das in einem Gebiet, das in vergangenen Jahrhunderten immer
wieder von heftigen Beben erschüttert worden ist.
Auch wenn die Empörung darüber jetzt hohe Wellen schlägt: Es ist 
weder anzunehmen, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen, noch 
dass beim Wiederaufbau Lehren daraus gezogen werden.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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