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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum neuen Tarif-Angebot der Bahn/Streik/Tarif/GDL

Bielefeld (ots)

Das letzte Angebot der Bahn hatte die
Lokführergewerkschaft GDL noch umgehend zurückgewiesen. Über die neue
Offerte wollen die Lokführer nun bis zum kommenden Montag nachdenken.
So lange wird nicht gestreikt. Das ist für die Reisenden und die 
Wirtschaft zunächst einmal eine gute Nachricht.
Es bleibt abzuwarten, ob nun wirklich ein »deutlich verbessertes 
Angebot« vorliegt, wie Bahnchef Hartmut Mehdorn gestern verkündete. 
Doch sowohl Mehdorn wie auch der GDL-Vorsitzende Manfred Schell kann 
es sich nicht länger leisten, unbewegt stehenzubleiben. Zu groß ist 
der Druck von außen geworden, und selbst die Bundeskanzlerin kann 
diesem Treiben nicht mehr stillschweigend zusehen.
Dies bedeutet: Die beiden Sturköpfe können gar nicht anders, als in 
der nächsten Woche wieder Tarifverhandlungen aufzunehmen und diese 
auch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Weitere Streiks 
dürften in der Öffentlichkeit kaum auf Verständnis stoßen. Das sollte
Schell nicht vergessen. Doch auch Mehdorn ist dringend anzuraten, 
nicht mit der Glaubwürdigkeit seines Kontrahenten zu spielen.
Angenommen, die Reisenden werden von weiteren Arbeitsniederlegungen 
verschont, das dicke Ende kommt dennoch: Gestern hieß es, Bahnfahrer 
müssten mit höheren Preisen rechnen - wegen der Energiekosten. 
Wetten, dass sie auch für den teuren Tarifabschluss zur Kasse gebeten
werden?

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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