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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Zentralabitur

    Bielefeld (ots) - Gut 61000 Abiturienten in NRW haben seit dem Frühsommer ihr Abitur in der Tasche. Die Landesregierung, das Schulministerium und die Schulaufsichten bei den Bezirksregierungen erhielten dagegen erst am Freitag ihr Zeugnis der Reife. Die zentrale Aufgabenstellung samt Rückmeldung der Auswertungen hat zu dem exakt gleichen Ergebnis geführt wie im Vorjahr, als noch nach alten Verfahren dezentral geprüft wurde. Das erlaubt eine Reihe von Erkenntnissen, nur nicht den Kurzschluss, man hätte sich wegen geglückter Punktlandung den ganzen Aufwand auch sparen können. Immerhin: In anderen Ländern sanken bei der Einführung zentraler Prüfungen die Anforderungen - nicht in NRW. Auch bewahrt das gehaltene Niveau die Regierenden vor dem Vorwurf, sie hätten einem ganzen Abitur-Jahrgang aus politischen Gründen die Noten vermasselt. Vor allem aber: Die Erarbeitung der Aufgabenstellung von unten nach oben, das große Engagement der Lehrer, die sich teils selbst wie Prüflinge vorkamen, und das ermittelte Datenwerk kommen dem Lehrbetrieb zugute. Jahrelang ist über Qualitätsverbesserung geredet worden. Endlich findet sie statt.

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