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IT im Zeichen der Optimierung Bericht zur 12. Handelsblatt Jahrestagung "Strategisches IT-Management" 30.1.-1.2.2006, Bonn Schweizer SBB Cargo ist diesjähriger Gewinner des IT Strategy Awards

    Düsseldorf (ots) - Bonn/Düsseldorf, 3. Februar 2006 - IT-Management steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Prozessoptimierung. Nachdem CIOs bewiesen haben, dass sie einen aktiven Wertschöpfungsbeitrag leisten können und dafür endgültig in die Chefetagen der Unternehmen einziehen durften, steht jetzt die permanente Optimierung der implementierten Geschäftsprozesse an.

    Auf der von EUROFORUM und Handelsblatt ausgerichteten Tagung in Bonn stellten führende IT-Manager ihre Konsolidierungs- und Optimierungsprojekte unterschiedlichster Ausrichtungen vor. Das Programm reichte von dem Bericht über eine erfolgreiche Vereinheitlichung der IT-Prozesse beim Flughafen Nürnberg bis zu Einblicken in die Herausforderungen an den CIO des Verbrauchsgüterherstellers Procter & Gamble.

    Den Einstieg machte Hector de J. Ruiz vom Chipproduzenten AMD, der seinen Intel-Verfolgerkurs immer erfolgreicher bestreitet und sich inzwischen zum gefürchteten Gegner gemausert hat. Er skizzierte den Kurs, unter dem die IT-Verantwortlichen in den nächsten Jahren ihre Ziele erreichen könnten: "In den kommenden drei Jahren erleben wir die Revolution der Clients. Die Nutzer werden eine unterbrechungsfreie Nutzung verlangen, entsprechende Dienste werden kundenzentrisch statt anbieterzentrisch sein und insgesamt werde die Entwicklung dem Grundsatz "graceful transitions" folgen." Damit sei neben der Marktrichtung auch eine neue Bestandsgarantie für Markt und Anbieter, insbesondere für die Chip- und Hardwarehersteller, vorgegeben: Anwenderzentrierung bringt in Zukunft die nötige Steigerung des Performance-Bedarfs.

    AMD legte Bekenntnis zum Standort Dresden ab

    AMD ist seit Mitte 2004 mit Dual Core-Prozessoren am Markt und hat ab 2007 Quad Core-Chips im Angebot. Das Unternehmen möchte, wie Intel auch, mit neuer Chiptechnik Lieferant der technischen Basis für die neuen hoch integrierten Anwendungen sein. Dual Core bringt theoretisch mehr Performance, wie Ruiz vorrechnete. Für den Vergleich wurde ein Beispiel-Rechenzentrum mit 250 Servern herangezogen und unter Dual Core-Bedingungen durchgerechnet. Das Ergebnis: weniger Einheiten (Arbeitsplatzrechner, damit weniger Supportkosten etc.) mehr Einheiten pro Rack und damit kleinere Racks und insgesamt deutlich geringere Stromkosten.

    Schon seit 2004 werden Dual Core-Prozessoren in Dresden gebaut. Ruiz´ Bekenntnis zum Standort Deutschland: "Sachsen setzte sich in Sachen Qualität, Effizienz und Technologie-Umfeld eindeutig gegen Taiwan durch", tat den rund 360 Teilnehmern der Handelsblatt Veranstaltung sichtlich gut. Zur einsetzbaren Technologie erklärte Ruiz, dass Silizium noch gut 10 Jahre der Grundstoff für IT-Kernbausteine sei: "Derzeit sind wir mit 90 Nanometer-Technik am Werk, die 65 nm-Grenze wird derzeit überschritten, die Blaupausen für 45 und 32 nm liegen schon bereit."

    Krönender Abschluss des zweiten Konferenztages war die Verleihung des IT Strategy Award 2006 durch das Handelsblatt. Der Gewinner ist die SBB Cargo AG, die Güterbahngesellschaft der Schweizerischen Bundesbahn. Zu den Finalisten gehörten DaimlerChrysler, die DWP Bank, die Eppendorf AG und die Fraport AG. Kriterien für die Vergabe des IT Award sind die gelungene Verknüpfung von Geschäfts- und IT-Strategie, die Einbindung der Anwender, Nachhaltigkeit und saubere Integration des Partner-, Lieferanten- und Kundenumfeldes. SBB-Cargo-CIO Martin Rühl nahm den Award als Ansporn: "Die Auszeichnung wird uns motivieren, unsere Strategie weiter konsequent umzusetzen."

    Der ausführliche Konferenzbericht ist im Internet abrufbar unter http://www.konferenz.de/pr-itkompakt06, Fotos zur Tagung stehen unter: www.konferenz.de/fotos-stratit06-pr zur Verfügung.

    Autor. Konrad Buck, E-Mail: konrad@redbuck.de

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