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Safe Motherhood Week 2017: Neue Studie zur Gesundheitsversorgung geflüchteter Frauen veröffentlicht

Athen (ots) - MSD for Mothers unterstützt Programm von Ärzte der Welt zur Versorgung von geflüchteten Müttern und ihren Babys.

Die international tätige Hilfsorganisation Ärzte der Welt (Doctors of the World) stellte am Dienstag, 3. Oktober eine neue Studie zur Gesundheitsversorgung von geflüchteten Frauen in Griechenland vor. Die Studie wurde im Rahmen des "World Mother & Child Programme" der Organisation durchgeführt, das von MSD for Mothers unterstützt wird, und zeigt die medizinische Versorgungssituation von schwangeren Frauen, jungen Müttern und ihren Babys, die nach Europa geflüchtet sind. Zudem veröffentlichte Ärzte der Welt Handlungsempfehlungen für europäische Regierungen und Institutionen, um geflüchteten schwangeren Frauen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

Die Studie zeigt die erheblichen Herausforderungen für geflüchtete Frauen und Migrantinnen in Europa und ihren begrenzten Zugang zu Gesundheitsversorgung. Untersucht wurden die Auswirkungen der mangelnden medizinischen Versorgung auf die Gesundheit und Sterblichkeit dieser geflüchteten Mütter und ihrer Babys. Ärzte der Welt befragte in Griechenland über 14.000 Frauen, die Unterstützung und Hilfe ihm Rahmen des sogenannten "World Mother & Child Programme" erhielten. Dieses Programm wird von MSD for Mothers, einer globalen Initiative von MSD, gefördert, die zum Ziel hat, weltweit die Müttergesundheit zu verbessern und Müttersterblichkeit zu reduzieren.

Die Studie von Ärzte der Welt in Griechenland zeigt, dass 72 Prozent der gesundheitlichen Probleme der befragten geflüchteten Frauen entweder unzureichend oder gar nicht medizinisch behandelt wurden. Darüber hinaus erhielten weniger als 47 Prozent der an der Umfrage teilgenommenen Frauen Zugang zu Verhütungsmöglichkeiten, bevor sie Kontakt mit Ärzte der Welt und ihrem "World Mother & Child Programme" hatten. Frühzeitige und kontinuierliche Aufklärung von jungen Frauen in Verhütungsfragen sowie die Betreuung von Schwangeren und Müttern ist jedoch enorm wichtig, um den Tod und langfristige Gesundheitsprobleme von Mutter und Kind zu vermindern.

Die Studie analysiert auch die ökonomischen Vorteile einer regulären Gesundheitsversorgung von Müttern im Vergleich zu ausschließlich notfallmedizinischen Maßnahmen. So kann der Zugang zu primärer medizinischer Versorgung für Mütter und Babys zu Kostensenkungen in den Gesundheitssystemen ganz Europas führen. Ärzte der Welt stellen diese Ergebnisse zusammen mit Handlungsempfehlungen für die europäischen Regierungen und EU-Institutionen zur Verfügung, um den Bedürfnissen von Migrantinnen, die sich in Europa befinden, besser gerecht zu werden. Die Studie wurde am 3. Oktober von Ärzte der Welt in Athen, im Rahmen der Safe Motherhood Week 2017, auf der internationalen Konferenz "Unspoken Voices: Meeting the health needs of women refugees across Europe" vorgestellt.

MSD for Mothers ist eine auf zehn Jahre angelegte weltweite 500-Millionen-US-Dollar-Initiative von MSD. In Europa arbeitet MSD daran, durch die Unterstützung von Gesundheitsprogrammen und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern allen Schwangeren und jungen Müttern einen problemlosen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang ruft MSD ihre Mitarbeiter weltweit zur Mithilfe auf. MSD Deutschland trägt dazu bei, indem die Mitarbeiter Pakete mit Kleidung und Pflegeprodukten für Neugeborene für die geflüchteten jungen Mütter in Griechenland packen und den Inhalt spenden.

Pressekontakt:

Stephanie Ralle-Zentgraf, MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1,
85540 Haar, Tel.: 089 456-11540,
E-Mail: stephanie.ralle-zentgraf@msd.de

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