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Deutscher Bauernverband (DBV)

Bauernverband positioniert sich für neue Legislaturperiode - Sonnleitner: Investitions- und Innovationsstau muss aufgelöst werden

Berlin (ots)

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV),
Gerd Sonnleitner, bezeichnete in der Bundespressekonferenz in Berlin
die Landwirtschaft als das Rückgrat der Wirtschaftskraft des
ländlichen Raumes mit 4,3 Millionen Erwerbstätigen. Daher gelte es,
den Agrarstandort Deutschland mit aller Entschiedenheit im Wettbewerb
zu stärken.Fast jeder neunte Arbeitsplatz in Deutschland werde von
dieser innovativen, hoch modernen Branche gestellt, die rund 12
Prozent der Bruttoinlandsprodukte erwirtschaftet.
Zur Stärkung der Agrarbranche am Standort Deutschland habe der DBV
deshalb gemeinsam mit seinen Landesverbänden Positionen für die neue
Legislaturperiode erarbeitet, die im DBV-Präsidium am 6. September
2005 abschließend beraten werden. Dabei will der Bauernverband nach
Aussage Sonnleitners erreichen, dass mehr Investitionen in eine
moderne und zugleich umweltgerechte Landwirtschaft mobilisiert
werden, die Verbraucher von den Leistungen der Bauern und der
Produktqualität überzeugt, eine bessere Einkommens- und Ertragslage
der Betriebe vorrangig über stabile Markterlöse gesichert und mehr
junge gut ausgebildete und motivierte Betriebsleiter für die
Landwirtschaft gewonnen werden.
Für die neue Legislaturperiode sieht Sonnleitner vier wichtige
Arbeitsfelder. Der Bauernverband fordert eine Modernisierung des
Landwirtschaftsgesetzes, das vollständig überarbeitet und zu einem
umfassenden „Landentwicklungsgesetz“ ausgebaut werden müsse. Zudem
sei ein 100-Tage-Programm „Land- und Forstwirtschaft“ für die
Landwirtschaft außerordentlich wichtig. Von der Umsetzung der EU-
Agrarreform bis zu den Saisonarbeitskräften aus Polen könne ein
politisches Signal für einen Stimmungsumschwung in der Land-, Agrar-
und Ernährungswirtschaft gegeben und der bestehende Investitions- und
Innovationsstau aufgelöst werden, erklärte Sonnleitner.
Ebenso setzt sich der DBV für ein Regierungsprogramm
„Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau“ ein. Der vom Bauernverband
vordringlich geforderte Abbauen der Investitionshemmnisse in der
Tierhaltung werde gleichzeitig zu einer Stärkung und Verbesserung des
Tierschutzes und der Lebensmittelsicherheit führen. Ebenso dringend
braucht die Landwirtschaft eine auch für die Bauern tragfähige Reform
der Zuckermarktordnung, erklärte Sonnleitner vor Journalisten in
Berlin. Dies alles sei ein Beleg dafür, dass Deutschland ein
eigenständiges und starkes Fachministerium braucht, das die Land- und
Forstwirtschaft, den gesundheitlichen Verbraucherschutz, die
Ernährung und die ländlichen Räume umfasst.

Kontakt:

Deutscher Bauernverband
Dr. Michael Lohse
Pressesprecher
Tel.: 030 / 31904 240

Original-Content von: Deutscher Bauernverband (DBV), übermittelt durch news aktuell

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