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Welthungerhilfe plant Fünfjahresprogramm für Haiti - 14,19 Millionen Euro Spenden

Bonn (ots)

, 01.02.2010. Die Welthungerhilfe hat nach dem Stand
vom 1. Februar 14,19 Millionen Euro für Haiti eingenommen. Damit wird
sie ein Fünfjahresprogramm für das von einem schweren Erdbeben 
getroffene Land finanzieren. "Dabei haben wir nicht nur die Nothilfe 
im Blick, sondern planen jetzt schon die langfristigen Maßnahmen", 
sagt Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe.
Die Welthungerhilfe ist seit 1974 in Haiti tätig. Haiti gehört zu 
den zehn schlimmsten Hungerländern weltweit. Gründe dafür sind unter 
anderem unstabile politische Rahmenbedingungen, Abholzung und 
billiger Importreis, der den Aufbau einer funktionierenden eigenen 
Produktion erschwert. "Die jüngste Katastrophe kann zu einer echten 
Chance für das Land werden", sagt Jamann. "Voraussetzung ist, die 
Interessen der haitianischen Bevölkerung in den Mittelpunkt zu 
stellen und sie nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe in die 
Lage zu versetzen, das Land wieder aufzubauen und sich aus der Armut 
zu befreien."
Als erste Nothilfemaßnahme verteilt die Welthungerhilfe 
Nahrungsmittel - Reis und Bohnen - an rund 40.000 Menschen. Außerdem 
liefert sie weiterhin täglich Trinkwasser. Da viele ihr ganzes Hab 
und Gut verloren haben, startet heute eine große Verteilaktion von 
Planen und Seilen, dazu kommen Küchengeräte und Hygieneutensilien. 
Die Welthungerhilfe hat dazu den Schwerpunkt ihrer Hilfe in den Süden
verlagert, in die Gegend um Petit-Goâve und Jacmel.
Dort wird es außerdem Aufräumarbeiten als sogenannte 
Cash-for-Work-Maßnahmen geben. Dabei erhalten Männer und Frauen aus 
der Gegend einen kleinen Lohn für die Arbeit. Als positiver 
Nebeneffekt wird damit die lokale Wirtschaft in der bettelarmen 
Region angekurbelt. Rund 31.500 Menschen werden von dieser Hilfe 
profitieren.
Die ländliche Entwicklung ist ein Schwerpunkt der Welthungerhilfe.
Da viele Felder zerstört wurden, gibt die Welthungerhilfe Saatgut an 
3000 Familien aus. Etwa 40 durch das Erdbeben zerstörte Wasserstellen
werden wieder instand gesetzt. Die Bonner Organisation arbeitet dabei
mit der lokalen Partnerorganisation "Concert Action" zusammen.
Im Zuge der Planungen werden weitere Hilfsmaßnahmen folgend. Dabei
wird die Unterstützung auch auf den Norden ausgeweitet, auf das 
Gebiet um Jean Rabel. Dieses Gebiet wurde zwar nicht direkt vom 
Erdbeben getroffen, von dort werden 27.000 Flüchtlinge gemeldet. 
Dabei handelt es sich um obdachlos gewordene ehemalige Bewohner von 
Port-au-Prince. Auch sie sollen in die Hilfsmaßnahmen integriert 
werden.
Eine Übersicht der Hilfsmaßnahme sowie weitere Informationen unter
www.welthungerhilfe.de

Pressekontakt:

Kontakt:

Simone Pott, Pressesprecherin
Tel.: (02 28) 22 88 - 114
Mobil: (0172) 25 25 962

Doris Theisen, Assistentin der Pressestelle
Tel: (02 28) 2288 - 128
Fax: (02 28) 2288 - 510

Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) e. V.
Friedrich-Ebert-Straße 1
D-53173 Bonn
Tel.: (02 28) 2288 - 0
presse@welthungerhilfe.de

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