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Freie Straßen im Freistaat
ADAC Staubilanz: Wenig Stau auf Thüringens Autobahnen

Freie Straßen im Freistaat / ADAC Staubilanz: Wenig Stau auf Thüringens Autobahnen
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Freie Straßen im Freistaat

ADAC Staubilanz: Wenig Stau auf Thüringens Autobahnen

Autofahrerinnen und Autofahrer in Thüringen konnten sich im vergangenen Jahr wieder über freie Straßen freuen. Wie die aktuelle ADAC Staubilanz 2025 zeigt, lagen die registrierten Staustunden im Freistaat in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Thüringen bleibt damit eines der Bundesländer mit dem geringsten Staugeschehen.

Staugeschehen in Thüringen im bundesweiten Vergleich

Der Verkehr staute sich 2025 auf einer Gesamtlänge von 5.606 Kilometern – das sind knapp 400 weniger Staukilometer als noch 2024 (6.008 km). Dabei standen Autofahrerinnen und Autofahrer im vergangenen Jahr insgesamt 2.202 Stunden (2024: 2.212 Stunden) im Stau. Werden die erfassten Staustunden ins Verhältnis zu den vorhandenen Autobahnkilometern gesetzt, ergibt sich die sogenannte Staukennzahl. In Thüringen lag diese 2025 bei vier Staustunden je Autobahnkilometer und damit deutlich unter dem bundesweiten Wert von 36.

Die drei Streckenabschnitte mit den meisten Staustunden 2025 waren:

  1. A4 AS Stadtroda – Hermsdorfer Kreuz: 168 Stunden
  2. A4 AS Jena-Zentrum – AS Stadtroda: 114 Stunden
  3. A9 AS Dittersdorf – AS Triptis: 52 Stunden

Top Stau-Tage

Besonders stark von Stau betroffen war der Januar 2025. Aufgrund anhaltender Schneefälle staute sich der Verkehr am Sonntag, 5. Januar in ganz Thüringen auf insgesamt 520 Kilometer Länge – der Tag machte damit rund zehn Prozent des gesamten Staugeschehens in Thüringen aus. Den längsten Einzelstau gab es ein paar Tage später am Donnerstag, 9. Januar. Aufgrund eines Wintereinbruchs kam es auf der A38 zu mehreren Unfällen, zusätzlich stellten sich einige Lkw auf schneeglatter Fahrbahn quer, wodurch sich der Verkehr auf diesem Streckenabschnitt auf bis zu 22 Kilometern staute.

Prognose Staugeschehen 2026

Für 2026 erwartet der ADAC Hessen-Thüringen eine weiterhin geringes Staugeschehen in Thüringen. Trotz einzelner geplanter Bauprojekte, wie etwa am Hermsdorfer Kreuz, ist nicht mit größeren Einschränkungen zu rechnen. „Thüringens Infrastruktur ist im Vergleich zu vielen anderen Bundesländern gut in Schuss. Größere Baustellen, die den Verkehrsfluss direkt beeinträchtigen, gibt es kaum.“, erklärt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. „Thüringen bleibt mit Blick auf das Staugeschehen weiterhin das ‚Land der Seligen‘.“

Pressekontakt

Maike Willeitner

T +49 69 66 07 85 05

maike.willeitner@hth.adac.de

ADAC Hessen-Thüringen e.V.
Unternehmenskommunikation
Lyoner Straße 22
60521 Frankfurt am Main
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V.i.S.d.P.:
Oliver Reidegeld, Pressesprecher
 oliver.reidegeld @hth.adac.de

Informationen zum Datenschutz: www.adac.de/hth-infopflicht

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