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Kühlen Kopf bewahren
Der ADAC erklärt, worauf Autofahrer im Pannenfall achten sollten

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Kühlen Kopf bewahren

Der ADAC erklärt, worauf Autofahrer im Pannenfall achten sollten

Wenn während der Fahrt der Motor plötzlich aussetzt oder das Auto wegen eines platten Reifens nicht mehr weiterfahren kann, heißt es Ruhe bewahren. Besonders auf Autobahnen und Landstraßen ist das richtige Verhalten entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und sich selbst sowie weitere Insassen und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Was tun im Pannenfall?

Macht das Fahrzeug plötzlich komische Geräusche, die Elektronik reagiert nicht mehr richtig oder das Auto wird ungeplant langsamer, sind das erste Anzeichen für eine Autopanne. Bei viel Verkehr und hohen Geschwindigkeiten kann das, vor allem auf der Autobahn, schnell gefährlich werden. Autofahrer sollten direkt die Warnblinker einschalten und das Auto möglichst aus dem fließenden Verkehr bewegen. Ist eine Haltebucht oder die Ausfahrt zu einem Parkplatz in der Nähe, können diese angesteuert werden. Ist das nicht der Fall, sollte das Fahrzeug zügig auf den Seitenstreifen oder, auf der Landstraße, an den rechten Fahrbahnrand gelenkt werden.

Ist das Auto zum Stehen gekommen, sollten die Räder nach rechts eingelenkt werden. Kommt es zu einem Auffahrunfall wird so verhindert, dass das Fahrzeug auf die Fahrbahn geschoben wird. „Damit andere Verkehrsteilnehmer das Fahrzeug auch bei Dunkelheit schnell sehen, sollte vor Verlassen des Autos zusätzlich das Standlicht eingeschaltet werden“, empfiehlt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen.

Sicherheit geht vor

Zur eigenen Sicherheit sollten alle Fahrzeuginsassen vor Verlassen des Fahrzeugs eine Warnweste anziehen. Gesetzlich vorgeschrieben sind sie in Deutschland allerdings nur für die Fahrerin oder den Fahrer. Am sichersten ist es, das Fahrzeug über die Beifahrerseite zu verlassen, um das Risiko zu minimieren, von vorbeifahrenden Fahrzeugen erfasst zu werden. „Alle Insassen sollten sich möglichst schnell an einen sicheren Warteplatz begeben“, betont Wolfgang Herda. „Entlang der Autobahn bietet der Bereich hinter der Leitplanke einen sicheren Schutzraum.“

Wichtig: Autofahrer sollten im Pannenfall nie versuchen die Fahrbahn zu überqueren – das kann lebensgefährlich werden.

Falls das Fahrzeug aufgrund der Panne den Verkehr gefährdet oder Ladung sowie Fahrzeugteile verloren hat, muss die Polizei informiert werden. Verlorene Gegenstände sollten nicht selbst von der Straße gesammelt werden.

Richtig absichern

Zur Absicherung der Pannenstelle muss das Warndreieck aufgestellt werden. Auf Autobahnen beträgt der Abstand mindestens 150 Meter, auf Landstraßen 100 Meter. „Die Entfernung kann anhand der Leitpfosten bestimmt werden: Diese stehen immer 50 Meter voneinander getrennt entlang der Fahrbahn“, erklärt Wolfgang Herda. „Ist das Auto im Kurvenbereich oder kurz dahinter liegen geblieben, muss das Warndreieck noch vor der Kurve positioniert werden, um andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig zu warnen.“

Von eigenen Reparaturen am Fahrzeug rät der ADAC dringend ab. Der Wechsel eines defekten Reifens kann direkt neben der Fahrbahn lebensgefährlich sein. Autofahrer sollten im sicheren Abstand auf die Pannenhilfe warten.

Wichtig: Nach dem die Panne behoben wurde, nicht vergessen das Warndreieck wieder einzupacken.

Hilfe im Pannenfall

Hilfe kann per Handy, über die ADAC Pannenhilfe-App oder über eine der Notrufsäulen, die entlang der Autobahn und Bundesstraßen aufgestellt sind, angefordert werden. Wichtig ist, neben dem Namen, der ADAC Mitgliedsnummer und dem genauem Standort auch Marke, Typ und Farbe des Fahrzeugs zu nennen. Das macht es den Helfern einfacherer, die Pannenstelle zu lokalisieren.

Pressekontakt

Maike Willeitner

T +49 69 66 07 85 05

maike.willeitner@hth.adac.de

ADAC Hessen-Thüringen e.V.
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60521 Frankfurt am Main
T +49 69 66 07 85 00
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V.i.S.d.P.:
Oliver Reidegeld, Pressesprecher
 oliver.reidegeld @hth.adac.de

Informationen zum Datenschutz: www.adac.de/hth-infopflicht

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