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25.05.2017 – 09:30

BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

BDI-Präsident Dieter Kempf: G7-Gipfel muss klares Signal für Freihandel und Klimaschutz senden

Berlin (ots)

   - Mehr als Minimalkonsens nötig
   - Die USA dürfen sich nicht ins Abseits stellen
   - Rückenwind für G20-Gipfel in Hamburg notwendig 

"Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten müssen auf ihrem Gipfel ein klares Signal für Freihandel und Klimaschutz senden. Die Wirtschaft braucht mehr als nur einen Minimalkonsens." Das sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, anlässlich des G7-Gipfels auf Sizilien am Donnerstag in Berlin. "Kein Land ist eine Insel. Die USA dürfen sich in Sachen Klimaschutz und Freihandel nicht ins Abseits stellen."

Die G7-Staaten müssten sich ohne Wenn und Aber für Klimaschutz und die Umsetzung des Pariser Abkommens einsetzen, das inzwischen rund 150 Staaten ratifiziert haben. "Es kommt auf eine gemeinsame schrittweise Einführung von CO2-Preissignalen in den G20-Staaten an", sagte Kempf. "Ein ehrgeiziger Zeitplan für einen zügigen Ausstieg der Weltgemeinschaft aus der ineffizienten Subventionierung fossiler Energien ist unerlässlich."

Kempf forderte die USA auf, sich auf dem Gipfel zum Freihandel zu bekennen: "Wir dürfen eine Trendwende weg vom Freihandel hin zu Abschottung nicht zulassen. Der Welthandel ist kein Nullsummenspiel, bei dem der eine gewinnt und der andere verliert." Dieser Einsicht sollte sich Washington nicht entziehen. "Wenn wir zusammenarbeiten, gewinnen alle. Wenn wir gegeneinander arbeiten, kostet das Wohlstand, Jobs und Aufstiegschancen - überall auf der Welt." Exporte und Importe addierten sich in Deutschland auf 84 Prozent des Bruttoinlandproduktes, erklärte der BDI-Präsident. "In Deutschland hängt jeder vierte Arbeitsplatz vom Export ab, in der Industrie ist es sogar mehr als jeder zweite."

Kempf forderte ein geschlossenes Auftreten der G7-Staaten in Sizilien. "Für den bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg ist Rückenwind notwendig. Diese Chance sollten die Staats- und Regierungschefs unbedingt nutzen."

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