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BDI: EU-Erweiterung und Agrarreformen müssen Hand in Hand gehen

    Berlin (ots) - "Wer behauptet, Reformen der Agrarpolitik der EU stünden der Erweiterung im Wege, stellt die Dinge auf den Kopf." Dies sagte Ludolf v. Wartenberg, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), anlässlich des jüngsten Versuchs der EU-Außenminister, eine gemeinsame Position der fünfzehn zu den Agrarverhandlungen festzulegen. "Weitere Agrarreformen sind dringend notwendig und sowohl im Interesse der Mitgliedsländer als auch der Beitrittsländer", bekräftigte v. Wartenberg.          "Wir müssen weg von den produktionsbezogenen Beihilfen und jeder Form von Subventionen, die uns auch in der WTO erheblichem Sanktionsdruck aussetzen. Darüber sind wir uns im Kreis der europäischen Wirtschaftsverbände einig", erklärte der BDI-Hauptgeschäftsführer. Es sei nicht in erster Linie eine Frage des deutschen Nettobeitrages, sondern eine der wirtschaftlichen Vernunft, die Agrarreformen wie in der Agenda 2000 verabredet, jetzt anzupacken.          "Wenn der Bundeskanzler in dieser Reihenfolge argumentiert, stimmen wir ihm zu", so v. Wartenberg. "Weder wird damit ein Junktim zu den Beitrittsverhandlungen begründet, noch besteht bei gutem Willen aller Beteiligten wirklich die Gefahr, dass der gesamte Erweiterungsprozess verzögert wird."     

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