BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

BDI zu bilateralen Rohstoffpartnerschaften - Erste Gespräche in frühzeitigem Stadium - Industrie wird Überlegungen ergebnisoffen prüfen

Berlin (ots) - Die Gespräche über eine bilaterale Rohstoffpartnerschaft mit deutscher Beteiligung befinden sich in einem frühzeitigen Stadium. Es gibt erste Überlegungen, die der BDI vollkommen ergebnisoffen prüfen wird.

Der BDI arbeitet seit mehreren Jahren gemeinsam mit der Bundesregierung und der EU-Kommission intensiv an einer Strategie zur Verbesserung der Rohstoffverfügbarkeit. Diese Arbeit wurde bereits auf den drei vergangenen BDI-Rohstoffkongressen öffentlich dargestellt.

Wir brauchen eine ganzheitliche Rohstoffpolitik für Deutschland und Europa. Angesichts der hohen Importabhängigkeit bei Rohstoffen, insbesondere Metallen, können direkte Beteiligungen an Rohstoffförderprojekten im Ausland helfen, die Rohstoffversorgung der Industrie abzusichern. Am Beispiel Kasachstans prüfen wir gegenwärtig im Dialog mit der Bundesregierung ergebnisoffen Möglichkeiten einer internationalen Zusammenarbeit.

Die Partnerschaftsidee ist eine von vielen Bausteinen bei der Rohstoffthematik. Etliche Aspekte sind bei dem hochkomplexen Thema bedeutsam, etwa Fragen der Wettbewerbspolitik, Handelspolitik und der Rohstoffeffizienz (Stichwort: Recycling) oder auch die Bündelung von Wissen und Informationen in Deutschland zur globalen Verfügbarkeit von Rohstoffen.

Die nachhaltige Gewinnung und effiziente Nutzung von Rohstoffen ist für die Industrie ein herausragendes Thema. Beim Recycling von industrierelevanten Rohstoffen zählt die deutsche Industrie weltweit zur Spitze und arbeitet daran, noch besser zu werden. Deutsche Technologien sind auch bei der Gewinnung und Wiederverwertung von Rohstoffen führend.

Die neue Rohstoffagentur verbessert die Informationsbasis für die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen.

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