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Freie Wohlfahrtspflege warnt vor weiterer Kommerzialisierung des Glücksspielmarktes und spricht sich für gemeinwohlorientierten Glücksspielstaatsvertrag aus

Berlin (ots) - Im Vorfeld der Ministerpräsidentenkonferenz am 15. Dezember zur Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages appellieren die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) vertretenen Spitzenverbände an die Ministerpräsidenten der Länder, am Modell des gemeinwohlorientierten Glücksspielstaatsvertrages für Lotterien und Sportwetten festzuhalten. Nur so könne weiterhin eine verantwortungsvolle Regulierung dieser Bereiche gewährleistet werden.

Die BAGFW ist in dieses Thema in doppelter Hinsicht involviert, als Nutznießerin der Zweckerträge aus den Soziallotterien für ihre soziale Arbeit und Projektinitiativen, aber auch als Interessenvertretung für spielsuchtgefährdete Menschen.

"Die zunehmende Ausbreitung des kommerziellen Glücksspiels beobachten wir aus der Sicht der Wohlfahrtsverbände mit großer Sorge, so die Präsidentin der BAGFW Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg. "Insbesondere die Glücksspielregelung im Bereich des gewerblichen Automatenspiels führt zu erheblichen Suchtgefährdungen und einer großen Zahl von Spielsüchtigen", erläutert die Präsidentin der BAGFW die Negativfolgen für die Gesellschaft.

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben eine Entschließung erarbeitet, die die Risiken, die mit der Kommerzialisierung der Wetten einhergehen, unterstreicht und verschiedene Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.

Das Entschließungspapier im Detail finden Sie auf www.bagfw.de

Kontakt:

Dr. Gerhard Timm, Tel. 030 240 89 129

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