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Neue Westfälische (Bielefeld): Verkehrspolitik der neuen Landesregierung Messlatte liegt hoch Lothar Schmalen, Düsseldorf

Bielefeld (ots) - Unter übergroßer Bescheidenheit leidet der neue NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst nicht. Mit Sätzen wie "Ich will das haben", bezogen auf ein einheitliches Kombi-Verkehrsticket für NRW oder "Die Radfahrer werden ihr Glück kaum fassen können" hat der CDU-Politiker aus dem Münsterland die Messlatte für sich selbst ziemlich hoch gehängt. Noch im Wahlkampf hatten CDU und FDP die alte Landesregierung für alle Staus auf NRW-Autobahnen verantwortlich gemacht, Staus, die es vor der rot-grünen Regierung gab und auch nach ihr geben wird. Jetzt überrascht Minister Wüst mit einem erstaunlich umfassenden Verkehrskonzept. Natürlich weiß er, dass der angestrebte schnellere Ausbau und die schnellere Sanierung des Straßennetzes in NRW erst einmal für mehr Baustellen und damit eher für noch mehr Staus auf den Straßen sorgen wird. Auch deshalb ist seine neue verkehrspolitische Akzentsetzung durchaus konsequent. Straßenbau ist nur eine Seite der Medaille einer modernen Verkehrspolitik. Wüst hat nun auch die andere Seite der Medaille in den Blick genommen. Der Ausbau des Radverkehrs, der durch die E-Bike-Technik eine immer größere Rolle spielen könnte, wird in seiner Bedeutung vielleicht noch übertroffen durch die angestrebte Kombination von verschiedenen Verkehrsmitteln bei der Mobilität. Sharing-Systeme sollen dabei nicht nur in Groß-, sondern auch in Mittel- und Kleinstädten für zusätzliche Entlastung sorgen. Man darf gespannt sein, wie erfolgreich der Verkehrsmodernisierer Wüst am Ende sein wird.

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