Das könnte Sie auch interessieren:

Monopol § 21 StVZO gefallen - GTÜ begrüßt Entscheidung des Bundesrats

Stuttgart (ots) - Öffnung des Marktes für die Einzelbegutachtung von Fahrzeugen und Fahrzeugumbauten ...

Mateusz Klimaszewski verstärkt Berliner Vertriebsteam bei news aktuell

Hamburg (ots) - Seit dem 01. Februar 2019 ist Mateusz Klimaszewski (31) neuer Account Manager im Vertrieb bei news ...

Mit Spaß gegen überflüssige Kilos und Jojo-Effekt: Fünf einfache Regeln vom Profi

Lübeck (ots) - Abnehmen ist nicht nur beliebt auf der Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr, sondern ...

27.05.2015 – 05:00

Neue Westfälische (Bielefeld)

Neue Westfälische (Bielefeld): DGB-Vize Buntenbach: Trotz Mindestlohns weiterhin "ausbeuterische Arbeitsverhältnisse" in Deutschland

Bielefeld (ots)

Bielefeld. Der DGB wird den Kampf gegen den Missbrauch bei Werkverträgen aktiv unterstützen, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Annelie Buntenbach im Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Mittwochsausgabe). Auch wenn der Mindestlohn ein historischer Fortschritt sei, existierten in Deutschland weiterhin "ausbeuterische Arbeitsverhältnisse", so Buntenbach: "Bei den Werkverträgen brauchen wir klare Kriterien, was erlaubt ist und was Schein-Werkverträge sind. Wenn ganz normale Arbeitsabläufe plötzlich aufgebrochen und zersplittert werden, um Teile davon nach außen zu geben, wird der Ausbeutung Tür und Tor geöffnet. Dann werden die Aufträge an Subunternehmer weiter gegeben, die stellen dann oft Mittel- und Osteuropäer ein, die nicht der Sprache mächtig sind und ihre Rechte nicht kennen. Viele werden zu Soloselbständigen erklärt und haben dann keinerlei soziale Absicherung. Das sind Strukturen, die wir aus der Fleischbranche, vom Bau, aber auch aus privaten Krankenhäusern kennen und die wir dringend abstellen müssen", sagte Buntenbach. Die Gewerkschafterin sieht als weiteren Schwerpunkt, "dass der Mindestlohn überall in der Arbeitswirklichkeit ankommt". Dazu sei es notwendig, dass die versprochenen 1.600 neuen Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll schnell geschaffen würden: "Bundesfinanzminister  Schäuble will das Geld für dieses Personal nicht gleich zur Verfügung stellen, sondern über mehrere Jahre strecken. Doch wir brauchen das Personal sofort, sonst bleibt in der Kontrolle eine Lücke, die wir uns nicht leisten dürfen".

Pressekontakt:

Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung