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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Verkaufszahlen der "Pille danach" Gute Entwicklung Peter von Kageneck

Bielefeld (ots) - Tausende Packungen mehr verkaufen Apotheken seit Freigabe der "Pille danach" wöchentlich. Die Apotheker selber spüren diesen Anstieg nicht. Kein Wunder. Verteilt man die zusätzlich verkauften Pillen auf die einzelnen Apotheken, zeigt sich: Nur alle sechs Wochen geht eine Packung mehr über den Tresen als zuvor. Besorgniserregend ist die Situation nicht. Denn auch Apotheker können beraten. Dafür werden sie ausgebildet. Checklisten in den Apotheken zeigen, dass sie die neue Aufgabe bei der "Pille danach" gewissenhaft angehen. Logisch ist aber, dass Frauenärzte die Entwicklung nicht begrüßen. Weil sie damit nicht nur irgendeine Beratung, sondern ein bezahltes Kundengespräch verlieren. Für betroffene Frauen ist die Aufhebung der Rezeptpflicht ein Segen. Beratungsstellen berichten, dass Frauen häufig nicht wussten, wie sie an ein Präparat kommen. Der Weg zur nachträglichen Verhütung ist jetzt kürzer. Und die "Pille danach" ist besser als eine Abtreibung.

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