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16.03.2010 – 20:24

Neue Westfälische (Bielefeld)

Neue Westfälische: Neue Westfälische Bielefeld: Arminia Bielefeld Jahrelanges Missmanagement RAINER KLUSMEYER

Bielefeld (ots)

Die schlechte Nachricht aus Frankfurt hat auch
ihre gute Seite: Dank der vier Punkte Abzug hat der DSC Arminia nun 
die große Gelegenheit, gleich doppelt die Werbetrommel für das 
Ostwestfalenderby gegen den SC Paderborn 07 zu rühren. Zwischen den 
Städte- und Tabellennachbarn geht's im direkten Duell um die auch 
statistische Vorherrschaft in Ostwestfalen. Wer gewinnt, hat zudem 
die magische 40-Punkte-Marke überboten und darf sich sicher sein, den
Klassenerhalt geschafft zu haben.
Abseits von ostwestfälischem Sarkasmus bleibt festzuhalten: Beim 
Bielefelder Fußball-Zweitligisten ist in der Vorbereitung auf diese 
Saison unseriös gearbeitet, mit falschen Zahlen jongliert, die 
Wahrheit unter den Tisch gekehrt worden. So schwer für jeden 
Erstligisten das Abrutschen in die Zweitklassigkeit zu verarbeiten 
ist - wenn ein Verein Erfahrung mit dieser Veränderung haben müsste, 
dann der Rekordab- und -aufsteiger Arminia.
Die treuen Fans und besonders die Vereinsmitglieder haben deshalb 
alles Recht der Fußballwelt, Konsequenzen für die Verantwortlichen zu
fordern. So wie es im Fall von Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch 
im Juni 2009 geschah. So wie es den vor einer Woche beurlaubten 
Trainer Thomas Gerstner traf, weil der mit seinem Team die Zuschauer 
aus dem Stadion getrieben hat.
Doch auch Präsidium, Geschäftsführung Sport und Teile des 
Aufsichtsrats haben mit ihrem nun schon jahrelangen Missmanagement 
die Voraussetzungen für die traurige Talfahrt geschaffen. Da wundert 
es nicht, dass immer größere Teile des ja trotz Dauerkrise immer noch
großen Anhangs für das ganz große Reinemachen plädieren. Ein Berg an 
Arbeit ist mit Mühe abgetragen, der nächste, die Aufräumarbeit, liegt
noch vor Heinz Anders und Norbert Leopoldseder.

Pressekontakt:

Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
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