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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG zum Friedensnobelpreis

    Rostock (ots) - Dass der 48 Jahre junge US-Präsident Barack Obama nach gerade einmal neun Monaten im Amt mit der weltweit bedeutendsten Auszeichnung bedacht wurde, ist eine ebenso kühne wie streitbare, vor allem aber überraschende Entscheidung. Natürlich verkörpert Obama wie kein anderer die Erwartung auf eine friedlichere Welt, ist der erste schwarze US-Präsident der hoffnungsbeladene Gegenpol zur arroganten Kriegspolitik der Vorgänger-Regierung und die Preisverleihung damit ein nachträglicher Tritt vors Schienbein von George W. Bush. Doch schaut man genauer hin, ist der Stern am Polit-Himmel längst dabei, zu verglühen. Nicht nur viele Amerikaner sind darüber enttäuscht, dass sich Obama weigert, die Bush-Ära juristisch aufzuarbeiten, dass CIA-Folterer straffrei davonkommen, dass massive Wahlfälschungen in Afghanistan toleriert werden, dass das internationale Finanz-Casino nach wie vor geöffnet und dass der Klimaschutz zu einer Politik des "kleinsten gemeinsamen Nenners" geschrumpft ist.

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