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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Guttenberg

    Rostock (ots) - Jetzt hat auch der Baron die ersten Kratzer am Lack: Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss sich fragen lassen, warum private Anwaltskanzleien Gesetzentwürfe für sein Haus formulieren dürfen. Damit gerät der junge CSU-Hoffnungsträger, an dem bislang alles Pech der Wirtschaftskrise schadlos abzutropfen schien, erstmals in die Defensive. Verständlich, dass die SPD derlei Wahlkampfmunition nicht liegen lässt. Dass zu Guttenberg seinen 1800 Mitarbeitern den Job nicht zutraut, ist in der Tat eine Bankrotterklärung der Politik. Das Parlament sollte sich Privatisierungen in diesen zentralen Bereichen verbitten - oder denkt man auch im Bundestag bereits über "Outsourcing" nach?

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