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Berliner PHOENIX Runde "Rechtsextremismus - Wie groß ist die Gefahr wirklich?" Programmhinweis für Dienstag, 02. Mai 2006, 21.00 Uhr

    Bonn (ots) - 12 Tage nach dem Überfall auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas M. hat das Thema "Rechtsextremismus in Deutschland" wieder an Aktualität gewonnen. Obwohl nun bekannt wurde, dass die Tat wahrscheinlich doch keinen rechtsextremen Hintergrund hatte, löste sie dennoch erneut die Debatte um rechte Gewalt aus. Laut Verfassungsschutz stieg 2005 die Zahl rechtsextremer Straftaten. Auch zwei weitere aktuelle Anlässe rücken das sensiblen Thema in den Fokus der Öffentlichkeit. Für den traditionell von linksradikalen Demos in Berlin Kreuzberg geprägten 1. Mai hat die NPD einen Aufmarsch in Rostock angekündigt. Darüber hinaus versuchen Rechtsradikale verstärkt, die Fußballweltmeisterschaft als Plattform zu nutzen. So musste sich jüngst der  deutsch-afrikanische Nationalspieler Patrick Owomoyela mit einer einstweiligen Verfügung gegen rassistische Äußerungen in einer WM-Broschüre der NPD zur Wehr setzen. Wie ernst zunehmen ist die rechtsextremistische Szene in Deutschland? Warum ist besonders der Osten Deutschlands von Ausschreitungen mit ausländerfeindlichem Hintergrund betroffen? Wie kann rechtem Gedankengut begegnet und rechter Gewalt Einhalt geboten werden?

    Anke Plättner diskutiert in der Berliner PHOENIX Runde u.a. mit Petra Pau (DIE LINKE, stellvertretende Bundestagspräsidentin) und Jörg Fischer (Neo-Nazi-Aussteiger),

    Wiederholung Dienstagnacht, 0.00 Uhr, und Mittwoch, 03. Mai, 09.15 Uhr

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