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Backhaus erneuert Kritik an Umsetzung der Vogelgrippe-Notfallpläne in den Kommunen

    Bonn (ots) - Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) hat seine Kritik an der Umsetzung der Notfallplänen zur Vogelgrippe in den Kommunen erneuert. In einem PHOENIX-Interview sagte er am Dienstagnachmittag auf die Frage, ob das Land nicht darauf geachtet habe, ob die Landkreise nicht in der Lage gewesen seien, die Notfallpläne umzusetzen: "Das ist nicht Aufgabe des Landes, denn es muss klare Verantwortungen geben. Wenn es dann Probleme gibt, dann kann sich der Landkreis oder die kreisfreie Stadt an uns wenden und dann geben wir Hilfestellung. Es gibt in Deutschland zum Glück auch noch Menschen, die Verantwortung tragen, und es scheint welche zu geben, die Verantwortung nicht wahrnehmen." Vordringliche Aufgabe sei es dafür zu sorgen, dass das Überspringen der Vogelgrippe auf Haustierbestände verhindert werde. "Daran arbeiten wir sehr, sehr intensiv, 24 Stunden am Tag", so Backhaus. Wörtlich sagte der Minister: "Ich werde alles Menschenerdenkliche tun, um ein weiteres Ausbreiten der Vogelgrippe zu verhindern. Und ich bin mir sicher, und man sieht das ja auch, dass andere Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern mit diesem Thema ganz anders umgehen." Er selbst könne "jedem versichern, der in Deutschland lebt, dass wir insgesamt die Lage, was die Grundlagen anbetrifft, im Griff haben." Die anfänglichen organisatorischen Probleme auf Rügen seien nun abgestellt, nachdem der Katastrophenalarm ausgelöst worden sei. "Und ich gehe davon aus, dass der Landkreis, der dafür verantwortlich ist, das jetzt schnell in den Griff bekommt", so Backhaus.

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