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17.01.2003 – 16:23

PHOENIX

Renate Schmidt (SPD): Wahlrecht von Geburt an

    Bonn / Berlin (ots)

Bundesfamilienministerin Renate Schmidt
(SPD) plädiert für ein "Wahlrecht von Geburt an". In der
PHOENIX-Sendung "Im Dialog" legte Schmidt jedoch Wert auf die
Feststellung, dass sie dies "als Privatperson und nicht als
Bundesministerin und nicht als SPD-Frau" befürworte.
    
    Da das Wahlrecht "von einem Säugling schlecht ausgeübt werden
kann", müssten bis zu einem bestimmten Alter die Eltern das Recht
wahrnehmen können. Ein "größeres Gewicht derer, die Kinder zu
versorgen haben," könne der Demokratie nur nutzen und zu einem
vernünftigen Austarieren von Interessen Älterer und Jüngerer führen.
Die Idee eines solchen Wahlrechts werde inzwischen von namhaften
Juristen vertreten, sagte Schmidt. Sie regte eine breite Diskussion
des Themas "in absehbarer Zeit" an.
    
    Ebenfalls in der PHOENIX-Sendung bescheinigte die Bundesministerin
dem deutschen Ausbildungswesen eine ausreichende Frauenförderung und
eine weitgehende Gleichbehandlung von männlichen und weiblichen
Auszubildenden. Nach wie vor notwendig sei jedoch ein "dauerndes
Mitdenken", was geschehen müsse, damit wirkliche Gleichstellung der
Geschlechter in der Gesellschaft funktioniere. Dies sei etwas ganz
anderes als die herkömmliche Frauenförderung. "Die Gesellschaft
profitiert davon, wenn beide Geschlechter wirklich gleichberechtigt
ihren Platz haben", so die Ministerin.
    
    
    PHOENIX zeigt die Sendung "Im Dialog - Gaby Dietzen mit Renate
Schmidt" am heutigen Freitag, 17. Januar 2003, um 21 Uhr.
    
    
ots Originaltext: PHOENIX
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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Tel: 0228/9584-193
Fax: 0228/9584-198

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