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phoenix Themen-Tag: Flucht und Vertreibung, Samstag, 20. Juni 2015, 15.15 Uhr

Bonn (ots) - Weltweit sind derzeit mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor allem die bewaffneten Auseinandersetzungen im Irak und in Syrien sowie die katastrophale humanitäre Situation in zahlreichen afrikanischen Staaten sind Motor für die stark steigenden Flüchtlingszahlen. Vor diesem Hintergrund werden der jährliche UN-Weltflüchtlingstag und erstmalig auch ein deutscher Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung veranstaltet. Aus diesem Anlass befasst sich phoenix in einem knapp elfstündigen Themen-Tag mit dem Schicksal Asyl- und Schutzsuchender - heute und als Folge des Ersten und Zweiten Weltkriegs.

Der Welttag der Migranten und Flüchtlinge, kurz Weltflüchtlingstag, wurde erstmals von Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des ersten Weltkriegs 1914 ausgerufen. Bis heute haben die Themen Flucht und Vertreibung nicht an Aktualität eingebüßt: "Überall auf der Welt fliehen Familien vor Gewalt. Die Zahlen sind gewaltig", kommentiert António Guterres, Flüchtlingshochkommissar der UN, die Situation.

phoenix beginnt den Themen-Tag um 15.15 Uhr mit einem Film von Katharina Gugel und Ulf Eberle (Auf der Flucht: Todestrip ins Ungewisse, WDR 2015), der das Schicksal einer syrischen und einer Flüchtlingsfamilie aus dem vor etwa 70 Jahren zerbombten Danzig portraitiert. Um 22.30 Uhr sendet phoenix die mit dem Grimme-Preis nominierten Dokumentation "Leaving Greece - Fluchtpunkt Griechenland" von Anna Brass (BR 2014) über drei Flüchtlinge, die 2008 aus Afghanistan geflohen und seitdem in Griechenland gestrandet sind.

"Das Thema Flucht und Vertreibung aus verschiedenen Perspektiven und zu verschiedenen Zeiten der Geschichte zu betrachten, schärft den Blick dafür, dass es Deutschland in einer enormen gemeinschaftlichen Anstrengung schon einmal gelungen ist, Millionen von Menschen in die Nachkriegs-Gesellschaft zu integrieren", so Jean-Christoph Caron, Leiter der Redaktion Dokumentationen.

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