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CDU-Bundesvize Laschet zur NSU-Mordserie: Klären, "ob man Mordtaten gedeckt hat, um V-Leute zu schützen"

Bonn-Berlin (ots) - Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet ist der Überzeugung, dass es bei weiteren Recherchen über die Hintergründe des NSU-Terrorismus zu neuen Ergebnissen kommen kann und will nunmehr insbesondere die Rolle der V-Leute in einem Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags in den Mittelpunkt stellen. "Es ist eine Kernfrage und aufzuklären, ob man wirklich Mordtaten gedeckt hat, um V-Leute zu schützen. Wenn das so gewesen wäre, wäre dies eine Grenzüberschreitung, die nicht akzeptabel ist", so der christdemokratische Politiker in der Sendung phoenix Runde im Fernsehsender phoenix. Das Gremium des NRW-Landtags solle sich ausschließlich um die Fälle in Nordrhein-Westfalen kümmern. "Man muss sehen, ob es da weitere Netzwerke zu den Fällen in Köln und Dortmund gibt", so Laschet.

Der CDU-Politiker war überzeugt, dass noch längst nicht alle Fakten der Morde des rechtsextremen NSU aufgedeckt worden seien. "Ich glaube, man könnte noch manches finden. Vieles ist noch ungeklärt und es sind auch noch nicht alle gehört worden. Aber selbst, wenn man nichts findet, ist man es den Opfern schuldig, alles getan zu haben, um es herauszufinden", meinte Laschet, der auch NRW-Landesvorsitzender seiner Partei ist. Gerade beim Anschlag in der Kölner Keupstraße seien die Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund offenkundig gewesen.

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