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PHOENIX RUNDE "Genmais und Co. - Der Biss ins Ungewisse?", PROGRAMMHINWEIS für Dienstag, 21. April 2009, 22.15 Uhr

    Bonn (ots) - Das nun in Deutschland verhängte Verbot des Anbaus von Genmais hat vor allem einen symbolischen Charakter. Denn weltweit sind 23 Prozent der Maispflanzen inzwischen genmanipuliert. Auch unionsintern ist die Entscheidung umstritten. Zwar ist der Anbau in Deutschland verboten, aber für die Verwendung als Lebensmittel oder Futtermittel sind gentechnisch veränderte Sorten von Soja, Mais, Raps, Baumwolle (Verwendung als Baumwollsaatöl) und Zuckerrüben zugelassen. Fleisch, Milch und Eier müssen nicht gekennzeichnet werden, auch wenn die entsprechenden Tiere mit genmanipuliertem Futter ernährt wurden - also Mais und Soja aus Übersee. 80 Prozent aller gentechnisch veränderten Pflanzen landen in den Bäuchen von Tieren, von Rindern, Schweinen und Hühnern. Wissen die Verbraucher überhaupt, was sie essen? Soll der Anbau der genveränderten Pflanzen zugelassen werden?

    Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Ursula Heinen-Esser (CDU, Parl. Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium), Matthias Wolfschmidt (foodwatch eV), Andreas Thierfelder (Monsanto Agrar Deutschland GmbH) und Ferdinand Schmitz (Bundesverband deutscher Pflanzenzüchter)

    Wiederholung um 00.00 Uhr und am Mittwoch um 09.15 Uhr

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