Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Marlene Gomez Islinger Juniorbotschafterin bei Jugendspielen
Fliegender Wechsel: Triathletin war bei der Premiere selbst am Start

Frankfurt/Main (ots) - Bei der Premiere vor vier Jahren bestritt sie als Triathletin das erste Rennen und belegte Platz sieben, bei der 2. Auflage 2014 in Nanjing/China (16. bis 28. August) ist sie nun Deutschlands Juniorbotschafterin: Marlene Gomez Islinger (siehe honorarfreie Fotos auf der DOSB-Homepage unter: bit.ly/1eI8YN1) bleibt auch nach Ende ihrer Juniorenzeit den Olympischen Jugendspielen treu und wird die Deutsche Jugend-Olympiamannschaft in diesem Sommer nach China begleiten, um ihre in Singapur gemachten Erfahrungen an die nächste Sportlergeneration weiterzugeben. Die Wahl von Marlene Gomez Islinger haben Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Deutsche Sportjugend (dsj) getroffen. Auf die Ausschreibung der Position hatten sich 49 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren beworben.

"Die Jugendspiele sind eine gute Vorbereitung für junge Athletinnen und Athleten auf die Olympischen Spiele und vor allem das Kultur- und Bildungsprogramm hilft vielen Nachwuchsathleten bei der Entscheidung, dem Sport auch über das Juniorenalter hinaus treu zu bleiben oder aber sich auf den beruflichen Werdegang zu konzentrieren", sagt die 20 Jahre alte Medien- und Kommunikationsstudentin aus Passau, die für die DJK Weiden weiterhin Triathlon-Rennen bestreitet. Sie ist in Nanjing eine von insgesamt 105 Juniorbotschaftern/innen. Ihre Zahl ist vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gegenüber Singapur 2010 (29) und den Jugend-Winterspielen in Innsbruck 2012 (33) deutlich erhöht worden. Vorgänger von Marlene Gomez Islinger als Deutschlands Juniorbotschafterinnen waren Karolin Weber (2010) und Edith Schulze (2012).

Aufgabe der Juniorbotschafter/innen ist es, die 14 bis 18 Jahre alten Teilnehmer/innen der Jugendspiele bei der Organisation ihres Tagesablaufs mit Wettkämpfen und dem Kultur- und Bildungsprogramm zu unterstützen. "Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Sportlern und dem Kultur- und Bildungsprogramm", meint Gomez Islinger.

Gerade erst ist sie vom Vorbereitungsseminar aus der chinesischen Großstadt mit 3,6 Millionen Einwohnern, die rund 300 Kilometer nordwestlich von Shanghai liegt, zurückgekehrt. "Es war wahnsinnig aufregend", berichtet sie. "Wir hatten jeden Tag ein volles Programm." Im Seminar wurden die angehenden Juniorbotschafter/innen mit den Aktivitäten vertraut gemacht, die bei den Jugendspielen Teil des Kultur- und Bildungsprogramm (CEP) sein werden.

Die Workshops für die Athletinnen und Athleten tragen Namen wie "Ancient City-Wall-Exploration", "Healthy Cooking" oder "Adventure and Treasure Hunting". Letztgenannter findet im "National Forest Park" von Nanjing statt. Hierbei gilt es, in Gruppen verschiedene Aktivitäten wie z.B. Slacklining mit einer großen abschließenden Schatzsuche zu meistern. Im Vordergrund steht dabei der Teamgedanke und das Überwinden kultureller Unterschiede, denn die Gruppen sind international zusammengesetzt.

Auch die Dopingprävention ist aus Sicht von Marlene Gomez Islinger eine wichtige Aufgabe der Jugendspiele. Sie hofft auf faire Wettkämpfe: "Doping ist im Sport ein absolutes No-Go. Die Jugendspiele können wir dafür nutzen, um die jungen Athletinnen und Athleten dafür weiter zu sensibilisieren", erklärt die aus Weiden/Oberpfalz stammende Sportlerin, die nach den Olympischen Jugendspielen auch selbst wieder sportlich angreifen möchte. Sie ist bereits jetzt für Europa- und Weltcups qualifiziert.

Neben den Juniorbotschaftern/innen kamen auch die Chef de Missions vor kurzem in Nanjing zu ihrem Vorbereitungstreffen zusammen. "Die Bedingungen werden sehr gut sein, die jungen Athletinnen und Athleten können sich auf erstklassige Sportstätten und eine sehr gute Organisation freuen. Ich erwarte, dass der DOSB eine rund 70-köpfige Mannschaft nach Nanjing entsendet", sagt Leistungssportdirektor Bernhard Schwank, der das Team als Chef de Mission leitet.

Hinweis für die Redaktionen: Die Bilder auf der DOSB-Homepage von Marlene Gomez Islinger können Sie honorarfrei zu redaktionellen Zwecken verwenden. Das Copyright wäre privat/DOSB. Sie zeigen Marlene Gomez Islinger bei ihrem jüngsten Besuch in Nanjing.

Über die Olympischen Jugendspiele:

Die Vision

Vision des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist es, mit den Olympischen Jugendspielen junge Menschen aus aller Welt für den Sport zu begeistern und die Olympischen Werte Exzellenz, Freundschaft und Respekt zu vermitteln. Die Sommer-Premiere fand im August 2010 in Singapur statt, die Winterspiele wurden erstmals im Januar 2012 in Innsbruck ausgetragen. Die nächsten Olympischen Jugend-Winterspiele sind vom 12. bis 21. Februar 2016 in Lillehammer/Norwegen geplant.

Der Countdown für Nanjing

Vom 16. bis 28. August sind in Nanjing rund 3600 junge Sportlerinnen und Sportler im Alter von 14 bis 18 Jahren aus allen 205 Nationalen Olympischen Komitees (NOK) am Start. Jedes NOK hat mindestens vier Startplätze. Deutschland wird voraussichtlich mit der maximalen Zahl von 70 Athletinnen und Athleten antreten. Zusätzlich kann jedes NOK zwei Teams in Mannschaftssportarten nach Nanjing schicken, Voraussetzung dafür ist die erfolgreiche Qualifikation.

Der Sport und die Bildung

Zusätzlich zum Sportprogramm gibt es bei den Olympischen Jugendspielen ein Kultur- und Bildungsprogramm (CEP). Das CEP besteht aus über 50 Programmpunkten in sieben Formaten, die Namen tragen wie "Chat with the Champions" oder "World Cultural Village". Bekannte Spitzensportler werden den Nachwuchsathleten als Vorbilder und Mentoren zur Seite stehen.

Auch die Deutsche Sportjugend (dsj) wird bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing vertreten sein und wie schon 2010 und 2012 ein dsj-academy-camp veranstalten. Für 40 junge Engagierte im Alter von 18 bis 26 Jahren aus den Strukturen des Sports wird es dabei ein umfangreiches Seminarprogramm, Talkrunden, die Möglichkeit zur Teilnahme am CEP, Wettkampfbesuche und weitere Aktivitäten geben.

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