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ots.Audio: Grüner Einkaufskorb 2011
NABU-Umweltpreis für besonders umweltfreundliche Lebensmittelmärkte

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Berlin (ots) - weiteres O-Ton Material finden Sie unter: http://www.pointoflistening.de/beitrag/gruner-einkaufskorb-2011

Anmoderationsvorschlag: Bio-Kost und Lebensmittel aus der Region, von denen man weiß, wer sie hergestellt hat: Immer mehr Verbraucher wollen solche umweltfreundlichen Produkte einkaufen. Doch viele Lebensmittelmärkte bieten die gar nicht an. Damit auch die auf den Geschmack kommen, hat der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) extra seinen Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb" ins Leben gerufen, der besonders engagierte Händler auszeichnet. Der wurde am Montagabend (24.10.2011) in Berlin vergeben. Wer die diesjährigen Preisträger sind und ob vielleicht Ihre Lieblings-Filiale um die Ecke dazugehört, verrät Ihnen Uwe Hohmeyer.

Sprecher: Der NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb" wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen - und zwar in drei unterschiedlichen Kategorien. Sieger bei den Filialen der großen Lebensmittelketten ist der tegut-Markt in der Kasinostraße in Darmstadt.

O-Ton 1 (Roland Schickling, 0:09 Min): "Das Besondere ist, dass wir unseren Kunden immer wieder die Produkte vorstellen, Verkostungen machen mit den Produkten und auch immer schauen, dass wir neue Produkte da haben."

Sprecher: So der Geschäftsführer Roland Schickling. In der Kategorie "Selbstständige Lebensmittelmärkte" freut sich Fritz Aupperle vom gleichnamigen REWE-Markt in Fellbach bei Stuttgart über die Auszeichnung. Das Geschäft überzeugte die Jury vor allem durch...

O-Ton 2 (Fritz Aupperle, 0.12 Min.): "... ein ganz starkes Team. Wir schwören unser Team auf Regionalität ein. Bei uns ist ganz klar, dass jeder im Markt die Regionalität fördert und erst dann die andere Ware."

Sprecher: Außerdem darf sich ab sofort der EVG Landwege Bio-Markt am Kanal in Lübeck mit dem "Grünen Einkaufskorb 2011" schmücken. Geschäftsführer Klaus Lorenzen.

O-Ton 3 (Klaus Lorenzen, 0:22 Min.): "Wir haben mehrere Besonderheiten aufzuweisen. Wir arbeiten als Genossenschaft mit etwa 30 regionalen Höfen zusammen, die auch unserer Genossenschaft angeschlossen sind. Wir haben Listungskriterien geschaffen, die eben auch viele Produkte ausschließen. Zum Beispiel Flugware, zum Beispiel Übersee-Wein, zum Beispiel Einwegpfand, das ist bei uns auch in den Märkten ausgeschlossen."

Sprecher: Nicht vergeben wird dagegen der ursprünglich vorgesehene Sonderpreis für umweltfreundliche Getränkeverpackungen wie Mehrwegflaschen und Getränkekartons. Die werden nämlich im Vergleich zu den umweltbelastenden Plastikeinwegflaschen immer weniger verkauft. NABU-Präsident Olaf Tschimpke fordert deshalb:

O-Ton 4 (Olaf Tschimpke, 0:25 Min.): "... die Politik auf, die Rahmenbedingungen zu verändern durch eine Materialsteuer, die umweltfreundliche Verpackungen, auch die insbesondere klimafreundlich sind, fördert und diejenigen, die schädlich sind, auch durch eine höhere Steuer belastet. Hier muss ein Umdenken stattfinden. Der Verbraucher kommt mit dem Pfandsiegel so nicht klar. Er weiß nicht, ob es Mehrwegsystem ist, ob es ein Einwegsystem ist. Da merkt man eine Verunsicherung und das muss gelöst werden."

Abmoderationsvorschlag: Mehr über den NABU-Umweltpreis "Grüner Einkaufskorb 2011" und die Preisträger finden Sie im Internet unter www.NABU.de/gruener-einkaufskorb.

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Pressekontakt:

Indra Enterlein
Referentin für Umweltpolitik
Policy Officer - Environmental Policy
NABU
Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin
Fon +49 (0)30 / 284 984 - 1660
Fax +49 (0)30 / 284 984 - 3660
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