Expertenwissen & Zitate | Wetter Update am 1. September
Eine deutliche Zweiteilung des Wetters aber auch der Temperaturen steht in den kommenden Tagen bevor. Im Norden bleibt es häufiger wolkig und dazu sind kräftige Schauer und einzelne Gewitter möglich. Anders dagegen der Süden: Hier gibt es nahezu jeden Tag ungestörten Sonnenschein.
wetter.com-Meteorolog*innen ordnen die aktuelle Wetterlage ein:
[Experten-Zitate stehen zur freien Verwendung unter vollständiger Angabe der Quelle]
Wetter morgen:
"Der Mittwoch (2. September 2026) startet trocken bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Ein paar Schauer gibt es nur Richtung Nordsee. Die breiten sich im Tagesverlauf weiter im Nordwesten aus und einzelne Gewitter sind auch möglich. Sonst bleibt es weiterhin niederschlagsfrei mit dem meisten Sonnenschein im äußersten Osten und Richtung Alpen. Die Temperaturen liegen bei 20 Grad auf den Nordseeinseln bis zu 27 Grad im Südwesten", so wetter.com Meteorologin Denise Seiling.
Zum Video: 3-Tage-Wetter: Hier zieht mit Regen und Sturm der Herbst ein
7 Tage Wetter:
„Die erste Septemberwoche zeigt sich deutlich zweigeteilt: Während in der Nordhälfte bereits herbstliches Wetter mit Regen und Temperaturen um 20 Grad einzieht, wird es im Süden bei viel Sonnenschein noch einmal richtig heiß. Am Freitag klettern die Temperaturen im sonnigen Süden auf bis zu 32 Grad, während der Norden mit viel Regen, Wind und einzelnen Sturmböen unbeständig bleibt", so wetter.com Meteorologin Denise Seiling.
„Zum Wochenstart bleibt das Bild ebenso geteilt: Bei Temperaturen zwischen 21 und 31 Grad scheint im Süden am Montag und Dienstag reichlich die Sonne, während der Norden weiterhin unbeständig bleibt", so Seling.
Zum Video: 7-Tage-Wetter: Herbsttouch trifft Sommerhitze
Langzeit-Trend
„Der September dreht in weiten Teilen Deutschlands noch einmal auf Hitze. Allerdings nicht überall gleich stark. Ein mächtiges Azorenhoch drängt die feuchte Westströmung nach Norden ab, sodass besonders der Süden Deutschlands im Zustrom sehr warmer Luft aus Südwesteuropa liegt", so wetter.com Meteorologe Martin Puchegger.
„Die erste Septemberdekade fällt deutlich zu warm aus, im Süden sogar sommerlich. Dort sind Temperaturspitzen von 30 bis 35 Grad möglich. Grund ist das kräftige Azorenhoch, über dem sich zugleich ein neuer Hitzedom über Südwesteuropa bildet, dessen Hitze auch nach Deutschland überschwappt. In der zweiten Septemberwoche deutet sich mit einer Abkühlung eine neue Unwetterlage an, vor allem im Süden Deutschlands ist dann mit deutlich mehr Niederschlag zu rechnen", so Puchegger weiter.
Zum Video: Wetter 16 Tage: Herbst abgesagt? September dreht auf Hitze!
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