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25.03.2009 – 10:37

HKI

Wärme aus Biomasse: Holz stellt knapp 80 Prozent der erneuerbaren Energien in Deutschland

Frankfurt am Main (ots)

Feste Biomasse in Form von Holz macht
heute knapp 80 Prozent der erneuerbaren Energien aus, die in 
Deutschland zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Die restlichen 20 
Prozent verteilen sich auf Pflanzenöl (5,0), Biogas (3,8) und 
Bio-Abfälle (5,4) sowie die Solar- (4,1) und Geothermie (2,6). Holz 
wird dabei ganz überwiegend - zu 81 Prozent - von den 
Privathaushalten genutzt; weitere 16 Prozent benötigt die Industrie, 
die übrigen drei Prozent kommen in Heizkraftwerken zum Einsatz.
"Den größten Anteil der Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer 
Energien", so Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI 
Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., "stellt feste
Biomasse, die überwiegend als Scheitholz in den Kaminen und Öfen der 
Privathaushalte verbrannt wird. Insgesamt wurden im Jahr 2007 durch 
den Einsatz von Biomasse rund 20 Mio. Tonnen CO2 eingespart, sodass 
Holzheizungen einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von 
Treibhausgasen geleistet haben."
Das größte Solarkraftwerk der Welt ist fast überall in der Nähe
Bei wolkenlosem Himmel fallen auf jeden Quadratmeter Erdoberfläche
bis zu 1.000 Watt Sonnenenergie. Diese wird von den Pflanzen und 
Bäumen zwar nur zu einem geringen Teil in Biomasse umgewandelt und 
gespeichert. Das summiert sich aber auf stattliche 170 Mrd. Tonnen 
jährlich - und entspricht immerhin dem 25-fachen Energieäquivalent 
der jährlich geförderten Erdölmenge. Insofern kann der Wald als das 
größte Solarkraftwerk der Welt bezeichnet werden.
Holz ist dabei nicht nur die älteste, sondern gleichzeitig eine 
der zukunftsträchtigsten Energiequellen des Menschen. Denn bei der 
Verbrennung von Holz wird immer nur soviel CO2 freigesetzt wie der 
Baum zuvor während seines Wachstums gebunden hat. Und da die 
Holzgewinnung meist in regionaler Nähe zu den Verbrauchern 
stattfindet, kommen auch die kurzen Transportwege der 
Gesamtenergiebilanz zugute.
Hinzu kommt, dass es vom einstigen Lagerfeuer bis zur modernen 
Holzheizung ein langer Weg war und eine stetige Verbesserung der 
Verbrennungstechnik stattgefunden hat. Dank der Fortschritte in der 
Anlagentechnik können moderne Holzheizsysteme heute aus der gleichen 
Menge Holz ein Vielfaches an Nutzenergie gewinnen. Mit offenen 
Kaminen, deren Energieausbeute bei lediglich 20 Prozent liegt, haben 
daher moderne Feuerstätten, die mit einem Wirkungsgrad von 75 Prozent
und mehr arbeiten, nur noch den Brennstoff gemeinsam.
Weitere Informationen auch im Internet unter www.hki-online.de.
Kontakt:
HKI Industrieverband
Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Frank Kienle
- Geschäftsführer -
Lyoner Straße 9
D-60528 Frankfurt a. M.
Tel.: +49-69-25 62 68-0
Fax: +49-69-23 59 64
E-Mail: info@hki-online.de

Pressekontakt:

Dr. Volker Schulz
Berrenrather Straße 190
50937 Köln
Tel. (0221) 42 58 12
E-Mail: hki@dr-schulz-bc.de

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