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INSIGHT Health zur Entwicklung auf dem deutschen Apothekenmarkt in den ersten neun Monaten 2009:
Markt kehrt im dritten Quartal zur gewohnten Dynamik zurück

Waldems-Esch (ots) - Mit einem Umsatzplus von knapp fünf Prozent in den Monaten Juli bis September kehrte der deutsche Apothekenmarkt nach schwachem ersten Halbjahr zur gewohnten Dynamik zurück. Insgesamt stieg der Umsatz damit in den ersten neun Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 500 Mio. auf 18,2 Mrd. EUR zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers (ApU). Davon entfallen allein knapp 300 Mio. EUR auf das dritte Quartal. Zwar bleibt das Umsatzplus der ersten neun Monate mit insgesamt 2,6 Prozent unter den Entwicklungen der Vorjahre, nach sechs Monaten hatte es jedoch lediglich bei gut einem Prozent gelegen. Während sich der Umsatz im letzten Quartal erholte, verharrte die Menge der abgegebenen Packungen weiterhin im Minus. Insgesamt wurden damit in den ersten neun Monaten dieses Jahres acht Mio. (-0,7 Prozent) weniger Packungen abgegeben als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Das zeigen aktuelle Zahlen, die INSIGHT Health sowohl auf der Basis der Großhandelseinkäufe der öffentlichen Apotheken als auch der direkt vom Hersteller in die Apotheken gelieferten Präparate ermittelt.

Hatten die verschreibungspflichtigen Arzneimittel bereits in den ersten sechs Monaten 2009 den deutschen Apothekenmarkt stabilisiert, so ist auch die Dynamik im dritten Quartal auf diesen Teilmarkt zurückzuführen. Hier lag das Umsatzplus in den Monaten Juli bis September bei gut 5,5 Prozent. Gleichzeitig ging bei den verschreibungspflichtigen Präparaten jedoch die Menge der abgegebenen Packungen mit 1,5 Prozent stärker zurück als im Gesamtmarkt (-0,5 Prozent). Das ist ein Indiz dafür, dass das Wachstum ausschließlich auf den Zuwachs bei höherpreisigen Präparaten zurückzuführen ist.

Ein Blick in die verschiedenen anatomischen Bereiche zeigt, dass die drei Gruppen mit dem stärksten Umsatzwachstum - Präparate zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems, zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und die so genannten Antineoplastika (hierzu zählen u. a. Zytostatika und Immunsuppressiva) - mit einem Umsatzpuls von gut 208 Mio. EUR für rund 70 Prozent des gesamtem Marktwachstums im dritten Quartal stehen.

Bei den Präparaten zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems, die in den Monaten Juli bis September mit knapp neun Prozent zulegten, waren vor allem die Psycholeptika (+ 20,5 Prozent) und die Antiepileptika (+ 17,0 Prozent) für den Zuwachs verantwortlich. Im Bereich der Antineoplastika, die mit 12,4 Prozent die anatomische Gruppe mit dem stärksten Wachstum im dritten Quartal repräsentiert, sind vor allem die Immunsuppressiva mit einem Plus von 19,4 Prozent herauszuheben. Bei den Präparaten zur Behandlung von Atemwegserkrankungen fallen bei einem Gesamtwachstum der Gruppe von 7,3 Prozent vor allem die Asthmapräparate ins Auge; Sie legten um 9,4 Prozent zu.

Deutlich unterschiedlich verläuft hingegen bislang die Entwicklung bei den apothekenpflichtigen Arzneimitteln - d.h. den Arzneimitteln, die nicht vom Arzt verschrieben werden müssen, aber nur über Apotheken abgegeben werden dürfen: Zwar kletterte auch hier der Umsatz im dritten Quartal leicht ins Plus (+ 0,8 Prozent). Über die ersten neun Monate gesehen verzeichneten diese Präparate jedoch einen Umsatzrückgang von gut 1,1 Prozent.

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