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26.11.2019 – 10:34

DAAD

Deutschlands Hochschulen punkten bei Internationalisierung

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Eine aktuelle Studie des British Council vergleicht Rahmenbedingungen und Ergebnisse der Hochschul-Internationalisierung in 20 Ländern. Die Bundesrepublik erzielt in allen analysierten Punkten sehr gute Bewertungen und landet hinter den Niederlanden auf Platz 2 des Rankings. Untersucht wurden nationale Bildungssysteme in Europa, Amerika sowie Australien, China und Indien.

Die Studie "The Shape of Global Higher Education: International Comparisons with Europe" stellt Deutschland im Ländervergleich ein sehr gutes Zeugnis aus: Die nationalen Rahmenbedingungen, die Ergebnisse der internationalen Studierendenmobilität oder der Förderung transnationaler Bildung seien vorbildlich. Die Studie weist zudem darauf hin, dass in Ländern mit einer zentralen Förderorganisation, wie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), Nuffic (Niederlande) oder Campus France, die politische Unterstützung für das internationale Engagement im Hochschulbereich stärker ausfalle.

"Die Untersuchung des British Council unterstreicht die zentrale Bedeutung der Förderung der Internationalisierung der Hochschulen in der heutigen Zeit", sagte DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel. "Der DAAD steht mit seiner langjährigen Expertise den deutschen Hochschulen beim Ausbau des akademischen Austauschs und der grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Kooperation zur Seite."

Grundlage der Untersuchung ist ein vom British Council entwickeltes Raster zum Vergleich des politischen Engagements ausgewählter Länder bei der Hochschul-Internationalisierung. Alle Länder wurden dann anhand von drei übergreifenden Kriterien "Offenheit und Mobilität", "Qualitätssicherung und Anerkennung von Abschlüssen" und "Zugang und Nachhaltigkeit" bewertet. Unterkategorien bildeten beispielsweise: Internationalisierungsstrategien im Hochschulbereich, internationale Studierendenmobilität, transnationale Bildung, internationale Forschungskooperationen oder nachhaltige Entwicklung. In allen übergreifenden Kategorien erhielt Deutschland die bestmögliche Bewertung "very good". Entwicklungspotenzial gibt es laut Studie im Bereich der Mobilität deutscher Studierender: Bisher absolvieren rund 35 Prozent der deutschen Studierenden einen Auslandsaufenthalt, hier falle Deutschland hinter seinem selbst gesteckten Ziel von 50 Prozent aller Studierenden bis zum Jahr 2020 zurück.

Die Studie erscheint seit 2016 jährlich und untersucht am Beispiel ausgewählter Länder, durch welche politischen Rahmenbedingungen Regierungen ihre Hochschulen bei der Internationalisierung unterstützen.

Die Studie ist auf der Webseite des British Council verfügbar: The Shape of Global Higher Education: International Comparisons with Europe

Der DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die Organisation der deutschen Hochschulen und ihrer Studierenden zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien. Er fördert transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit. Der DAAD unterstützt damit die Ziele der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, der nationalen Wissenschaftspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit. Er unterhält dafür ein Netzwerk mit über 70 Auslandsbüros, fördert rund 440 Lektorinnen und Lektoren weltweit und bietet Fortbildungen über die internationale DAAD-Akademie (iDA) an. Im Jahr 2018 hat der DAAD inklusive der EU-Programme rund 145.000 Deutsche und Ausländer rund um den Globus gefördert. Das Budget stammt überwiegend aus Mitteln des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Europäischen Union sowie von Unternehmen, Organisationen und ausländischen Regierungen.

Fachlicher Ansprechpartner

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Referent S11 - Strategieentwicklung und Hochschulpolitik

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Kontakt

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