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30.03.2006 – 17:59

nd.DerTag / nd.DieWoche

Neues Deutschland: zur Debatte um die Gesundheitsreform

    Berlin (ots)

Wer heute noch daran glaubt, in diesem Land eine solidarisch oder gar paritätisch organisierte  Gesetzliche Krankenversicherung aufrecht erhalten zu können, ist ein hoffnungsloser Phantast. Der Daumen über dem kränklichen System zeigt senkrecht nach unten. Die Apparate werden in Kürze abgeschaltet, Rettungsversuche sind nicht mehr willkommen.   Die Kanzlerin droht, dass die Bürger künftig mehr für die Gesundheit ausgeben müssten. Die Bürger wissen, wie das geht. Sie haben diese Konsequenz bei jeder der vergangenen »Modernisierungen« getragen, oftmals als einziger Partner. Gesund zu bleiben oder Krankheiten zu heilen, kostet sie bereits heute weit mehr als ihren Krankenkassenbeitrag. Künftig soll es noch mehr sein. Da werden alle Warnungen nichts helfen, auch wenn sie Volkes Mehrheit repräsentieren und sich darauf berufen können, dass man nicht versucht hat, die angeschlagene Gesetzliche Krankenversicherung wieder auf die Beine zu bringen.   Keine Rede mehr davon, dass Besserverdienende, Pharmahersteller und Unternehmer ebenfalls zur Kasse gebeten werden. Ganz im Gegenteil, die haben ihre Bedingungen für die Aufteilung des Erbes der teuren Todgeweihten längst in die Geheimrunden im Kanzleramt lanciert. Hätte es demokratisch zugehen sollen, wäre der Bundestag der Ort gewesen, an dem so folgenschwere Entscheidungen für das Leben der Menschen diskutiert und entschieden werden. Doch der ist zum Abnickclub degradiert.

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