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NRZ: Kommentar zu Mißfelder-Äußerungen

Essen (ots)

Herr Mißfelder hat der Gesellschaft in mehrfacher
Hinsicht einen überraschend nützlichen Dienst erwiesen: Einerseits 
hat er den Wählern klipp und klar gemacht, wie erschreckend tief der 
Abgrund zwischen Politikern und Volk sein kann und andererseits 
endgültig unter Beweis gestellt, dass er in der Bundespolitik nicht 
nur verzichtbar, sondern absolut fehl am Platz ist. Seine miserable 
Unterstellung, die Erhöhung der Hartz IV Bezüge wäre "ein Anschub für
die Tabak - und Spirituosenwirtschaft", ist eine bodenlose 
Beleidigung von Bürgern, für die der Vorsitzende der Jungen Union 
vorgibt Politik zu machen.
 Nein, Herr Mißfelder macht Politik zur Selbstbefriedigung und nicht 
für seine Mitmenschen. Vermutlich kennt er auch keine 
Hartz-IV-Empfänger, obwohl er im Ruhrgebiet - wo er zuhause ist - 
genügend Gelegenheit hätte, welche kennen zu lernen. Millionen 
Arbeitslose mit Säufern gleichzusetzen, darf noch nicht einmal einem 
Nachwuchspolitiker ungestraft nachgesehen werden. Denn die 
überwältigende Mehrheit der Menschen, die auf staatliche Leistungen 
angewiesen ist, empfinden ihre Situation einfach nur als 
entwürdigend.

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