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Westfalenpost: Wirtschaft hält den Atem an Von Stefan Pohl

Hagen (ots)

Der Arbeitsmarkt gilt als typischer Nachläufer der konjunkturellen Entwicklung. Erst einige Zeit nach Eintritt einer Schwächephase lässt sich dies an den Arbeitslosenzahlen festmachen. Die Warnzeichen sind unübersehbar: Seit dem Frühsommer kaum noch Abbau im Vergleich zum jeweiligen Vormonat, dafür steigender Zuwachs zu den Vorjahresmonaten. Weniger Nachfrage, deutlich weniger offene Stellen. Erholung sieht anders aus. Die Unternehmen, auch die in Südwestfalen, sind mit Blick auf die Euro-Schuldenkrise in ihrer Einstellungspraxis vorsichtig geworden und agieren auf Sicht. Nicht, dass sie das Schlimmste befürchten. Sie wappnen sich nur für alle Fälle. Die Wirtschaft hält den Atem an. Das heißt nicht, dass sich die Gefahr, arbeitslos zu werden, entscheidend erhöht hat. Es hat sich nur die Chance verringert, nach Eintritt der Arbeitslosigkeit schnell wieder einen Job zu finden. Die nächsten beiden Monate werden zeigen, wohin die Reise am Arbeitsmarkt geht. Richtung Rezession - dann wird alles noch grauer. Oder es zeigt sich wieder ein Silberstreif. Weihnachten wäre passend.

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