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23.12.2020 – 14:30

Neue Osnabrücker Zeitung

Elke Büdenbender: Wir müssen stärker anerkennen, dass es viele Tote gibt

Osnabrück (ots)

Elke Büdenbender: Wir müssen stärker anerkennen, dass es viele Tote gibt

Frau des Bundespräsidenten findet Umgang mit Corona-Toten "befremdlich" - "Großes Leid, das unsere Gesellschaft prägen wird"

Osnabrück. Die Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, empfindet es als "befremdlich", dass in der Corona-Pandemie aus ihrer Sicht nicht genug über die Verstorbenen gesprochen wird. "Ich halte es für ganz wichtig, als Gesellschaft noch stärker anzuerkennen, dass es viele Tote in der Corona-Zeit gibt - Menschen, die an Corona sterben, aber auch Menschen, die allein sterben mussten, weil niemand bei ihnen sein durfte", sagte Büdenbender im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Es sei "ein großes Leid, das Einzelne erfahren, das unsere Gesellschaft aber auch insgesamt prägen wird". "Hinter jedem Corona-Toten steht ein ganzes Leben, ein ganzes Buch. Der Pastor sagte bei der Beerdigung meines Vaters: Mit jedem Sterben verbrennt eine ganze Bibliothek. Es gehen gerade ganz viele Menschen mit ihren Geschichten dahin", sagte die Frau von Frank-Walter Steinmeier. Man sei "vielleicht zu sehr damit beschäftigt, einen Ausweg aus der Pandemie zu finden", so Büdenbender in der "NOZ".

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Elke Büdenbender: Für unsere Kinder müssen wir Pandemie in den Griff bekommen

Frau des Bundespräsidenten lobt "ungeheure Leistung von jungen Leuten" in der Corona-Zeit

Osnabrück. Die Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, hat für mehr Verständnis für die schwierige Situation junger Menschen in der Corona-Pandemie geworben. "Für die Jungen ist es wirklich besonders schwer", sagte Büdenbender im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Manche Schülerinnen und Schüler würden durch die Corona-Pandemie ein Jahr verlieren. "Für mich ist ganz klar: Gerade für unsere Kinder müssen wir diese Pandemie in den Griff bekommen."

Gleichzeitig hebt Büdenbender die Leistung der jungen Generation in der Pandemie hervor. "Sie haben sich zum großen Teil an die Beschränkungen gehalten, um das Leben derer zu schützen, die besonders gefährdet waren." Büdenbender bezeichnete es als "ungeheure Leistung von jungen Leuten", auf den Kontakt zu ihren Freunden zu verzichten. "Jeder von uns weiß, dass die Freunde im Alter von 14 oder 15 Jahren viel wichtiger sind als die Familie", betonte Büdenbender in der "NOZ".

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"First Lady" Elke Büdenbender feiert "im kleinsten Kreis"

Der Frau des Bundespräsidenten fällt besonders der Verzicht auf Umarmungen schwer - Sie will sich "unbedingt" impfen lassen

Osnabrück. Die Familie des Bundespräsidenten will in diesem Jahr an Weihnachten "im kleinsten Kreis zusammenkommen". "Es wäre schön, wenn wir meine 91-jährige Schwiegermutter treffen könnten. Weihnachten wird sehr anders sein als sonst", sagte die Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Für sie sei Weihnachten "ein Fest der Gemeinschaft". "Der Verzicht darauf fällt doppelt schwer, weil wir in den vergangenen Monaten unsere Lieben so selten sehen konnten", sagte die 58-Jährige im NOZ-Interview.

Sie habe in der Corona-Zeit besonders Umarmungen vermisst. "Es ist ein Verzicht, Freunde seltener treffen zu können und sich nicht in den Arm nehmen zu können. Das vermisse ich schmerzlich", sagte Elke Büdenbender. Sie geht aber davon aus, dass man sich das Umarmen bis zum Ende der Pandemie nicht abgewöhnt haben wird. "Mir fällt es so schwer, darauf zu verzichten, dass ich sicher bin: Es kommt wieder."

Die Frau von Frank-Walter Steinmeier will sich "unbedingt" impfen lassen. "Ich bin grundsätzlich davon überzeugt, dass Impfen eine große Errungenschaft ist, und habe auch jetzt keine Bedenken. Im Gegenteil: Es ist wunderbar, wie die Forschung uns guten Grund zur Hoffnung gibt." Für das kommende Jahr gebe ihr Zuversicht, "dass wir das Übel der Pandemie mit dem Impfstoff bei der Wurzel packen können. Und ich sehe, wie viele Menschen anpacken, sich einsetzen und um andere kümmern. Das gibt mir eine ungeheure Hoffnung."

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