Das könnte Sie auch interessieren:

Summer Class 2019: news aktuell Academy startet praxisnahes zweitägiges Weiterbildungsformat

Hamburg (ots) - Am 9. und 10. Juli findet die erste "Summer Class" der news aktuell Academy statt. An ...

"Mein stiller Freund": ZDF-Doku "37°" über Frauen, die trinken

Mainz (ots) - Es sind schon lange nicht mehr nur die Männer, die trinken. Im ZDF schildert "37°" am Dienstag, ...

Weltmeisterlich! "Schlag den Star" gewinnt mit 14,7 Prozent Marktanteil die Prime-Time / Ski-Rennläufer Felix Neureuther besiegt Fußball-Profi Christoph Kramer

Unterföhring (ots) - Dieses Duell der Weltmeister überzeugt bis zum Schluss! Ski-Legende Felix Neureuther ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung

08.04.2019 – 01:00

Neue Osnabrücker Zeitung

NOZ: EU-Kommissarin Cretu: Deutschland bekommt 17,7 Milliarden Euro Förderung

Osnabrück (ots)

EU-Kommissarin Cretu: Deutschland bekommt 17,7 Milliarden Euro Förderung

Geld für Forschung, Innovation, Digitalisierung, Energieeffizienz und neue Formen der Energiespeicherung Osnabrück. Deutschland bekommt von der EU in der nächsten siebenjährigen Finanzperiode ab 2021 voraussichtlich 17,7 Milliarden Euro an Strukturförderungsmitteln. Dies hat die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Cretu in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" angekündigt. "Alle Regionen in Deutschland haben das Potenzial, sich der Zukunft zu stellen, wirtschaftlich wettbewerbsfähig und für ihre Bewohner attraktiv zu sein", sagte Cretu. Prioritäten für künftige Investitionen in der Bundesrepublik seien "Forschung, Innovation, Digitalisierung von Unternehmen und öffentlicher Verwaltung, Energieeffizienz und neue Formen der Energiespeicherung." Die Strukturförderung fällt allerdings geringer aus als zuletzt. In der Periode 2014 bis 2020 summiert sie sich für Deutschland auf 19,2 Milliarden Euro. Cretu bezeichnete die Regionalpolitik der Europäischen Union als "Win-Win-Politik" für alle Regionen und Länder. Sie betonte: "In Deutschland haben unsere Investitionen im Förderzeitraum 2007 bis 2013 zur Schaffung von mehr als 120.000 Jobs beigetragen, die Hälfte in kleinen und mittleren Unternehmen. 1,2 Millionen Bürger nahmen jährlich an Projekten teil, die aus dem Europäischen Sozialfonds unterstützt wurden." Zudem profitiere Deutschland von geförderten Investitionen in anderen Ländern, wenn deutsche Firmen als Subunternehmen tätig sind.

Cretu betonte, die so genannte Kohäsionspolitik der EU sei erfolgreich, denn durch sie "verringern sich die Ungleichheiten in der EU und das Zusammenwachsen". Die mitteleuropäischen Länder und die baltischen Staaten, die im Vergleich mit anderen Staaten stark aufgeholt hätten, seien ein Beispiel für solche Fortschritte.

Im aktuellen Förderzeitraum 2014 bis 2020 werden nach den Worten von Cretu mehr als 480 Milliarden Euro an Investitionen in der EU mobilisiert. "Diese sorgen dafür, dass sieben Millionen Schüler in renovierten Gebäuden lernen, über eine Million Firmen Mittel und Beratung zur Unternehmensführung erhalten, mehr als 420 000 Menschen neue Arbeitsplätze finden, fast 15.000 Haushalte Zugang zu Breitband-Internet bekommen, etwa 3100 Kilometer Straßen gebaut und über 9300 Kilometer saniert werden", zählte die EU-Kommissarin auf.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung