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22.06.2011 – 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Kommentar zu Bildung
Schulen
CDU

Osnabrück (ots)

Konsequent und vernünftig

Unabhängig von der Qualität einzelner Einrichtungen, der Ruf der Hauptschulen hat gelitten. Die Wirtschaft bemängelt die zu großen Wissenslücken von Abgängern, in der Bevölkerung wird der hohe Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund kritisch beäugt, für viele Eltern kommt es nicht infrage, den eigenen Nachwuchs auf eine Hauptschule zu schicken. Hinzu kommen die geburtenschwachen Jahrgänge, sodass diesen Lehranstalten zunehmend die Schüler fehlen. Die Hauptschule hat ausgedient.

Vor diesem Hintergrund ist es nur vernünftig, wenn die CDU Bildungssysteme länderübergreifend vereinheitlichen und künftig konsequent auf ein zweigliedriges Modell mit Oberschule und Gymnasium setzen will. Mit einer vergleichbaren Lösung fahren die meisten der neuen Bundesländer schon seit Langem vorzeigbare Ergebnisse ein. Und auch das Beispiel Niedersachsen dürfte die Konservativen ermutigt haben. Hier werden zum neuen Schuljahr erstmals Oberschulen eingerichtet. Schon jetzt hat die Landesschulbehörde mehr als 100 Anträgen stattgegeben, rund drei Dutzend weitere werden noch bearbeitet. Das Modell hat viele Schulträger überzeugt.

Doch mit der Umwandlung allein ist es nicht getan. Wichtigste Aufgabe wird sein, den schwächeren Schülern eine bessere Zukunftsperspektive als bislang aufzuzeigen. Damit diese nicht mehr so oft als Verlierer abgestempelt werden und die Zahl der Jugendlichen ohne Abschluss sinkt.

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