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Neue OZ: Kommentar zu Parteien
Grüne

Osnabrück (ots) - Anerkannte Opposition

Seit Wochen werden die Grünen in Umfragen von Hoch zu Hoch getragen. Ob auf Bundesebene, in Baden-Württemberg oder in der Hauptstadt: Die Partei kann sich vor Zustimmung kaum retten und erarbeitet sich so quer durch die Republik Machtoptionen. Das ist die Anerkennung dafür, dass die Grünen im Moment die einzige schlagkräftige Oppositionspartei im Bundestag darstellen.

Während die SPD noch auf der Suche nach dem richtigen Kurs ist und die Linken sich hauptsächlich an ihrem Vorsitzenden abarbeiten, überzeugen die Grünen mit ihren Themen und den Köpfen dahinter. Die Partei arbeitet voller Überzeugung daran, Ökologie, Ökonomie und Soziales ausgewogen miteinander zu verbinden. Zudem gibt es kein Politikfeld mehr, auf dem die Grünen nicht präsent sind. Die Doppelspitzen in Partei und Fraktion aus Claudia Roth und Cem Özdemir sowie Renate Künast und Jürgen Trittin bilden das streitbare, aber stets engagierte und sehr authentische Spitzenpersonal.

Am meisten Kraft bezieht die Partei allerdings aus ihrem Gründungsantrieb: die Umwelt zu schützen. Ihr ökologisches Bewusstsein ist aktueller denn je. Die schwarz-gelbe Regierung wird jedenfalls nicht ohne Widerstand verlängerte Laufzeiten von Atomkraftwerken umsetzen können.

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