Das könnte Sie auch interessieren:

"Die Geissens" werden in den Adelsstand gehoben

München (ots) - "Die Geissens" zwischen Obertauern und Paris - Neue Doppelfolge über Deutschlands wohl ...

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

Was die PR-Elite besser macht als der Durchschnitt: Exzellenz in der Unternehmenskommunikation

Hamburg (ots) - Was unterscheidet einen durchschnittlichen von einem herausragenden Kommunikationsprofi? Vier ...

16.08.2010 – 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Kommentar zu Gesundheit
Statistik

Osnabrück (ots)

Krankenpflege tut not

Mit Statistiken lässt sich vieles belegen - mitunter auch Gegensätzliches. Daher sind die Zahlen der jüngsten vorläufigen Krankenhausstatistik mit Vorsicht zu genießen. Ein Trend lässt sich dennoch ausmachen: Die Pflege von Patienten in deutschen Kliniken wird weiter ausgedünnt.

Während die europäische Rechtsprechung immerhin dazu geführt hat, dass jetzt über bessere Arbeitsbedingungen für Klinikärzte nachgedacht wird und die Zahl der Mediziner im Vergleich zu Patienten nicht abnimmt, bleibt der Pflegebereich außen vor. Nach einer Studie der Uni Bremen fühlt sich der Berufsnachwuchs schon während seiner Ausbildung überlastet, jeder dritte Krankenpflegeschüler beurteilt seinen Gesundheitszustand als befriedigend bis mangelhaft. Die Leistungsanforderungen auch körperlicher Art sind hoch, die Arbeitszeiten gewöhnungsbedürftig und die Verdienstaussichten mit tariflich maximal 2500 Euro brutto für eine erfahrene examinierte Kraft nicht gerade verlockend.

Kein Wunder also, dass sich nur wenige junge Menschen für Pflegeberufe begeistern, obwohl die Gesundheitsbranche sichere Zukunftsaussichten hat. Der gerade in Kraft getretene Mindestlohn für diesen Bereich kann nur ein Anfang sein. Hinzutreten muss bei Klinikmanagern die Überzeugung, dass die Pflege wie die Diagnose und das Operieren zu den Kernaufgaben ihrer Häuser zählt. Dazu passt die Vergabe an möglichst billige Dienstleister einfach nicht.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung