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Neue OZ: Kommentar zum vorläufigen Aus für den Verkehrsflughafen Enschede-Twente

    Osnabrück (ots) - Bruchlandung

    Was für eine Bruchlandung: Die Stadt Enschede will vor ihrer Haustür den Flughafen bauen, das Parlament der Provinz Overijssel lehnt die Pläne ab. In einer euphorischen Region sieht das anders aus.

    Nicht nur deswegen sollte die Regierung in Den Haag, die das Projekt ja noch im Alleingang vorantreiben könnte, einen Schlussstrich ziehen. Zu schwer wiegen die Argumente gegen zwei Verkehrsflughäfen, die nur 60 Kilometer voneinander entfernt sind. Enschede und Münster/Osnabrück würden sich kannibalisieren. Was für ein wirtschaftlicher Irrsinn. Bezeichnenderweise ist auf niederländischer Seite noch nicht einmal ein Investor in Sicht.

    Die Nachbarn sollten schnell ihren politischen Scherbenhaufen zusammenkehren - und sich als Netzwerker zeigen. Gemeinsam mit den deutschen Vertretern können sie dafür sorgen, aus dem FMO einen grenzüberschreitenden Vorzeige-Airport zu machen - inklusive mehr Mitsprache in Greven. Diesbezügliche Angebote sind bereits mehrfach unterbreitet worden.

    Übrigens: Die Fußballer von Twente Enschede sind schon seit längerer Zeit vorbildliche Netzwerker. Ihre internationalen Auftritte nehmen sie gerne vom

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