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Der "Neue Generationenvertrag" zeigt, wie eine nachhaltige Pflegereform funktionieren kann

Der "Neue Generationenvertrag" zeigt, wie eine nachhaltige Pflegereform funktionieren kann
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Köln (ots)

Mit dem "Neuen Generationenvertrag für die Pflege" präsentiert der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) eine Alternative zur bevorstehenden Pflegereform. Ziel des Konzepts ist es, den Beitragssatz in der Pflege zu senken und eine implizite Verschuldung zulasten der jungen Generation zu stoppen.

PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther: "Angesichts der zunehmenden Überforderung von Beitragszahlern und Wirtschaft ist ein Umdenken in der Pflegefinanzierung überfällig. Der 'Neue Generationenvertrag' des PKV-Verbands ist ein durchgerechnetes Modell, mit dem der Ausstieg aus der Beitragsspirale in der Sozialen Pflegeversicherung gelingen kann. Bei konsequenter Umsetzung könnte der Beitragssatz sogar von heute durchschnittlich 3,8 Prozent auf bis zu 2,3 Prozent im Jahr 2050 sinken.

Das Konzept bestätigt: Nur mit mehr kapitalgedeckter Vorsorge und Eigenverantwortung lässt sich die Pflegeversicherung zukunftsfest gestalten und eine Überlastung der jüngeren Generationen verhindern. Die Politik hat jetzt noch die Chance, die Pflegereform entsprechend nachzujustieren. Jede Forderung nach einer weiteren Ausdehnung der Leistungen, etwa durch eine stärkere Begrenzung der Eigenanteile, belastet insbesondere junge Menschen überproportional und würgt die ohnehin stotternde Wirtschaft weiter ab."

So funktioniert der "Neue Generationenvertrag"

Der "Neue Generationenvertrag" sieht vor, die Zahlbeträge der gesetzlichen Pflegeversicherung auf dem heutigen Niveau festzuschreiben. In der Folge würde der Beitragssatz sukzessive sinken. Die Versicherten hätten somit mehr Spielraum, um selbst gegen das Pflegerisiko vorzusorgen - zum Beispiel mit einer Pflegezusatzversicherung.

Je jünger sie sind, desto leichter wird ihnen dies fallen, da Pflegebedürftigkeit in der Regel erst im hohen Alter eintritt. Ältere Menschen müssten im Pflegefall auf angespartes Vermögen zurückgreifen. Um den Übergang auf das neue System abzufedern, könnte die gesetzliche Pflegeversicherung für die ältere Bevölkerung und bereits Pflegebedürftige einen höheren Anteil der steigenden Pflegekosten übernehmen.

Download "Neuer Generationenvertrag für die Pflege"

Pressekontakt:

Dominik Heck
- Geschäftsführer -
Leiter des Bereiches Kommunikation
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Heidestraße 40
10557 Berlin
Telefon 030 / 20 45 89 - 44
E-Mail: dominik.heck@pkv.de
Internet: www.pkv.de

Original-Content von: PKV - Verband der Privaten Krankenversicherung e.V., übermittelt durch news aktuell

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