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WAZ: Ein Dankeschön. Kommentar von Dietmar Seher

Essen (ots) - Es war verdammt eng, wenn die Berichte des Bundeskriminalamtes und der Bundesanwälte stimmen. Auf Märkten oder in Stadien, auf dem Song Contest oder in der U-Bahn hätte die nagelgespickte Bombe friedliche Menschen zerreißen können. Die islamistischen Täter hatten keine Skrupel. Sie trieb Hass - und El Kaidas Befehl.

Dass es nicht dazu kam, ist vielen Polizisten, Fahndern, auch Geheimdienstleuten zu verdanken. Sie haben gute Arbeit geleistet. Sie haben die richtigen Mittel eingesetzt. Das war nicht zum ersten Mal so. Die Liste der vereitelten oder aufgeklärten Anschlagsversuche wird immer länger.

Sprengsätze gegen jüdische Einrichtungen sind verhindert worden, die Absicht der Sauerland-Attentäter durchkreuzt, US-Kasernen zu zerstören. Die Bombenbastler in den Regionalzügen nach Koblenz und Hamm in 2007 sind zu langer Haft verurteilt.

Deutschlands Fahnder hatten etwas wieder gut zu machen. 2001 hatten sie die "Hamburger Zelle" des Mohammed Atta gewähren lassen. Die führte den Schlag des 11. September vernichtend aus. Dem intensiven Lernprozess aus den Fehlern haben jetzt wohl viele ihr Leben zu verdanken.

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