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WAZ: Hurra, wir wachsen! - Kommentar von Thomas Wels

Essen (ots)

Allen Katastrophen und Unglücken zum Trotz wächst die deutsche Wirtschaft um annähernd ein Drittel stärker als im Herbst angenommen. Ist das eine gute oder schlechte Nachricht? Für Wachstumskritiker, die sich nach der Finanzkrise und der Atom-Katastrophe in Japan in ihrer These von Zivilisationskrise und Wachstumswahn bestätigt sehen, liegt die Antwort auf der Hand. Dass sowas von sowas kommt. Das allerdings treibt den Kulturpessimismus arg auf die Spitze. Wachstum schafft ja nicht nur Arbeitsplätze (siehe Frühjahrsgutachten) und Wohlstand, sondern auch Freiheit. Wobei selbst gegen Wohlstand nichts auszusetzen ist, da er den meisten zu Gute kommt. Und Freiheit? Mehr Arbeitsstellen bedeuten mehr Chancen, bedeuten mehr Geld in den Sozialsystemen zur Absicherung der wenig Begüterten, der Rentner, der Kranken. Der technische Fortschritt in der Medizin sorgt in Industrie- und Schwellenländern für steigende Lebenserwartungen - beides erfordert Wachstum: zur Finanzierung teurerer medizinischer Leistung und der Ruhegehälter. Wachstum ist prima, wie man es organisiert, das ist die Frage.

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