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WAZ: Duisburg muss 58 000 Stimmzettel neu drucken

Essen (ots) - Kleiner Verdreher, große Wirkung: Weil beim SPD-Kandidaten Vor- und Nachname vertauscht wurden, muss die Stadt Duisburg für einen ihrer Wahlkreise alle 58 000 Stimmzettel zur Landtagswahl neu drucken. Die berichten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Statt "Jäger, Ralf" steht "Ralf, Jäger" auf den Stimmzetteln. Bei der Stadt war das niemanden aufgefallen. Drei Briefwähler machten den Kandidaten selbst - er ist in Duisburg Vorsitzender der SPD - auf den Fehler aufmerksam. Der 49-Jährige ärgerte sich. "Ich würde ungern Jäger mit Vornamen heißen", sagte er der WAZ - und beschwerte sich beim städtischen Wahlamt. Dort reagierte man sofort. Gleich am Montag sollen neue, korrigierte Stimmzettel vorliegen. Kostenpunkt: 5000 Euro. "Unser Fehler, die Druckerei trifft keine Schuld", räumt ein Stadtsprecher ein. Rund 2000 der "Ralf, Jäger"-Stimmzettel sind bereits an Briefwähler raus, etliche davon schon ausgefüllt. "Nicht korrekt, aber kein Grund zur Wahl-Anfechtung", sagt die Landeswahlleiterin zu der Panne. "Name und Partei sind eindeutig zuzuordnen."

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