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WAZ: SPD-Linke kritisiert Bahn-Privatisierung - Diskussion auf Parteitag gefordert

    Essen (ots) - Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) erhält Gegenwind aus seiner eigenen Partei. Innerhalb der SPD regt sich Widerstand gegen die geplante Teilprivatisierung der Deutschen Bahn. "Wir sind noch nicht überzeugt", kritisierte Ernst Dieter Rossmann, Sprecher der parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Freitagausgabe). "Wir dürfen kein Geschäft eingehen, bei dem am Ende der Staat oder die Bahnkunden draufzahlen", kritisierte der Abgeordnete. Rossmann forderte, die Privatisierungspläne von Verkehrsminister Tiefensee sollten Thema beim SPD-Parteitag im Oktober werden.  "Die Klärung von so entscheidenden Fragen darf man nicht übers Knie brechen. Eine so wichtige Weichenstellung sollte auch ein Thema für den SPD-Parteitag sein." Es dürfe nicht sein, dass die Bahn "Finanzinvestoren wie Blackstone ausgeliefert" werde. Die Menschen hätten ein Recht auf "eine leistungsfähige Bürgerbahn".

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