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04.12.2013 – 10:00

Der Handel

F. Scott Woods, Facebook-Deutschland-Chef: "Ich mag den Begriff Social Media nicht mehr hören"

Frankfurt/Main (ots)

Händler sollten Facebook auch als Marketingkanal nutzen, um ihre Geschäftsziele umzusetzen und mehr zu verkaufen: "Facebook ist längst mehr als nur eine Social-Media-Plattform", sagt er im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin Der Handel (Deutscher Fachverlag).

"Das Ziel eines Händlers ist es ja nicht, sozial zu sein, sondern erfolgreich zu wirtschaften", so Woods. Handelsunternehmen können Facebook einsetzen, um neue Kunden zu gewinnen und durch die Kommunikation innerhalb der Plattform die Kunden an sich zu binden. Dass der Kunde dann in den Webshop oder den stationären Handel geht, dafür sorgen maßgeschneiderte Facebook-Werbekampagnen mithilfe des sogenannten Targetings: "Beispielsweise kann ein Händler seine Zielgruppe nach lokalen oder demografischen Gesichtspunkten auswählen und ansprechen oder nach relevanten Themen und Interessen", sagt Woods gegenüber Der Handel. Facebook habe den großen Vorteil, dass die Nutzer überwiegend wahrheitsgemäße Daten angeben und der Händler die Zielgruppe klar umreißen könne. Da müsse er nur noch den entsprechenden Anreiz setzen, damit der Kunde vorbeischaut.

Dass die Anzeigen vom rechten Rand in die Mitte umgezogen sind, ist für Woods kein Problem: "Die Werbeanzeigen werden nachweislich besser angenommen. (...) Der Kunde will sich bei Facebook informieren, was seine Freunde so machen und will was entdecken. Er schaut sich im Grunde einfach mal um, das ist, wie wenn er in einer Zeitschrift blättert und bei einer Anzeige hängenbleibt. Wenn ihn die Werbung im Newsfeed nicht anspricht, überblättert er sie."

Das vollständige Interview findet sich hier www.derhandel.de/woods

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Der Handel ist das Wirtschaftsmagazin für die gesamte, mittelständisch geprägte Handelsbranche. Die monatliche Zeitschrift berichtet kompetent, umfassend und branchenübergreifend über alles, was Unternehmer im Handel bewegt und sie im Alltagsgeschäft schlagkräftiger macht. Nach der Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE 2011) erreicht Der Handel monatlich 123.000 Entscheider.

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag (dfv) mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Mit seinen Tochtergesellschaften und Beteiligungen publiziert der Verlag rund 90 Fachzeitschriften für verschiedene Wirtschaftsfelder. Viele der Titel sind Marktführer in den jeweiligen Branchen. Das Portfolio wird von über 90 digitalen Angeboten ergänzt, darunter zahlreiche Apps für Smartphones und Tablet-PCs sowie Social-Media-Präsenzen. Über 120 kommerzielle Veranstaltungen, beispielsweise Kongresse und Messen, bieten neben Informationen auch die Chance zu intensivem Netzwerken. Rund 500 aktuelle Fachbuchtitel runden das Verlagsprogramm ab. Der dfv erzielte 2012 einen Umsatz von 127,1 Millionen Euro.

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