FriedWald GmbH

Zehn Jahre FriedWald Münsterland

Gut begehbar sind die Wege im FriedWald Münsterland. An der Hauptkreuzung steht die Statue des heiligen Josef (Foto: FriedWald GmbH)
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Am 18. Januar 2008 wurde der FriedWald Münsterland im Warendorfer Stadtteil Freckenhorst eingeweiht

Vor zehn Jahren wurde in Warendorf der FriedWald Münsterland eröffnet. Das 57 Hektar große Waldgebiet gehört den Grafen von Westerholt, Träger des Bestattungswaldes ist die Kommune Warendorf. Seit Eröffnung fanden im FriedWald Münsterland knapp 1000 Beisetzungen statt, über 1000 Menschen haben sich bisher zu Lebzeiten für einen Baum oder einen Platz im FriedWald entschieden.

Vor nicht allzu langer Zeit stießen Baumbestattungen als naturnahe Alternative zum klassischen Friedhof auf Skepsis. Das hat sich im Laufe der Jahre geändert, so FriedWald-Försterin Nicole Pösentrup, die die Beisetzungen am Standort Münsterland begleitet: "Mein Eindruck ist, dass sich immer mehr Menschen diese Form der Bestattung vorstellen können. Rund die Hälfte der Beisetzungen findet mit einer nicht konfessionellen, individuell gestalteten Trauerfeier statt, rund 40 Prozent mit einem Geistlichen und in einigen wenigen Fällen möchten die Angehörigen, dass die Urne ohne Worte beigesetzt wird."

Die Individualität und Freiheit des FriedWald-Konzeptes sieht sie als großen Vorteil: "Ob ganz still im kleinen Kreis, mit Musik oder in großem Rahmen von bis zu 100 Personen - hier zählen die persönlichen Wünsche der Verstorbenen und ihrer Angehörigen."

Die Asche der Toten ruht in biologisch abbaubaren Urnen an den Wurzeln von Bäumen. Die Grabpflege übernimmt die Natur. An die Stelle von klassischem Grabschmuck treten Moose, Farne, Wildblumen, buntes Laub und Schnee, die die Baumgräber je nach Jahreszeit zu individuellen Orten des Erinnerns machen. Beisetzungen im FriedWald sind nie anonym, da jeder Baum mit einer Baumnummer versehen und in ein Baumregister eingetragen ist. In den meisten Fällen macht eine Namenstafel am Baum auf die Grabstätte aufmerksam, aber auch wenn darauf verzichtet wird, handelt es sich nicht um eine anonyme Beisetzung, denn das Baumgrab ist über den Eintrag im Baumregister für die Angehörigen jederzeit auffindbar.

Der FriedWald Münsterland in Freckenhorst: ein besonders artenreicher ehemaliger Hutewald

Hundertzwanzigjährige Roteichen, kleine Teiche und die Statue des heiligen Josef gehören zu den Besonderheiten des FriedWald Münsterland. Er ist besonders artenreich: Ahorn, Birke, Buche, Douglasie, Eberesche, Esche, Hainbuche, Kastanie, Kirsche, Lärche, Tanne und eben Eichen prägen das Erscheinungsbild der Waldfläche, die sich zwischen dem sogenannten Schneckenberg, einer leichten Erderhebung, und der Statue des heiligen Josef im Freckenhorster Hagen rund eine halbe Stunde östlich von Münster erstreckt. Josef, der mit einem langen Mantel bekleidet ist und das Jesuskind schützend in seinen Händen hält, markiert die Kreuzung zweier Hauptwege, die in den FriedWald führen.

Sträucher wie Holunder, Pfaffenhütchen, Schlehe und Weißdorn säumen die Waldgrenzen rund um das Areal, das von Wasserläufen und Seen durchwoben ist. Als ehemaliger Hutewald, in dem einst Tiere weideten, ist der lichte Wald für alle Generationen leicht begehbar. Zum Erinnern und Gedenken wurde eigens ein Holzkreuz mit Andachtsplatz errichtet. In unmittelbarer Nähe zum FriedWald-Parkplatz gibt es ein historisches Gebäude, das als Trauerhalle umgebaut wurde und für Beisetzungen gemietet werden kann.

Die erste Waldführung des Jahres durch den FriedWald Münsterland findet am Sonntag, den 14. Januar um 14:00 Uhr statt. Sie ist kostenlos und dauert circa eine Stunde. Informationen und Anmeldung finden Sie hier: https://www.friedwald.de/veranstaltungen/15966/

Über FriedWald®:

Die FriedWald GmbH hat ungewohnte Wege beschritten und neue Akzente in der Bestattungskultur gesetzt. Als Pionier und führender Anbieter der Naturbestattung in Deutschland bietet das Unternehmen eine Alternative zum konventionellen Friedhof. FriedWald ermöglicht in Kooperation mit Ländern, Kommunen, Kirchen und Forstverwaltungen Baumbestattungen in gesondert ausgewiesenen Bestattungswäldern. Jeder der rund 60 FriedWald-Standorte ist ein nach öffentlichem Recht genehmigter Friedhof im Wald.

Das Unternehmen mit Sitz im hessischen Griesheim bei Darmstadt beschäftigt rund 120 Mitarbeiter in der Verwaltung, Kunden- und Interessentenbetreuung. Zudem betreuen rund 140 Förster die FriedWald-Standorte vor Ort und begleiten Kunden bei Waldführungen, Baumauswahl und Beisetzung. Die Marke FriedWald® ist in Deutschland und Österreich geschützt. Ziel ist, in schönen Waldregionen Europas ein einheitliches und ökologisch anerkanntes Naturbestattungskonzept zu gewährleisten.

Herzliche Grüße

Carola Wacker-Meister
Leitung Kommunikation & Marketing
Fon: +49 (6155) 848 - 203 
Mail: carola.wacker-meister@friedwald.de

FriedWald GmbH
Im Leuschnerpark 3, 64347 Griesheim
www.friedwald.de

FriedWald GmbH, Amtsgericht Darmstadt, HRB 7950, Geschäftsführerin: Petra Bach 


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