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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Griechenland-Krise:

    Frankfurt/Oder (ots) - Politiker in Deutschland und anderswo sollten sich hüten, erneut wie bei den Finanzmärkten den Steuerzahler zu belasten. Nichts wäre gewonnen, schlecht wirtschaftenden Ländern eine Weile weiterzuhelfen, wenn deren strukturelle Probleme ungelöst blieben. Soll der deutsche Steuerzahler einspringen, wenn die Griechen gnädigerweise ihr Renteneintrittsalter nun von 61 auf 63 erhöhen, wo er Rente mit 67 bekommt? Hilfen für Athen wären der große Sündenfall, weil sie anderen Krisenländern wie Spanien oder Portugal nicht verwehrt werden können. Das Dogma einer "ewigen" Währungszone aber, aus der niemand heraus darf, könnte genauso an den Realitäten zerschellen wie es in der Historie viele Beispiele gibt.

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