Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH

Aktuelle Medienboard-Förderentscheidungen: Unterstützung für sieben Filmprojekte aus Berlin-Brandenburg
Erstmals Fördermittel des RBB vergeben

    Berlin/Potsdam (ots) - In der aktuellen Fördersitzung hat das Medienboard Berlin-Brandenburg am 2. Dezember erstmals Fördermittel mit Beteiligung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) vergeben. Sieben Anträgen wurde Förderung von insgesamt 1.086.000 Euro zugesagt. Die bereits im Sommer vereinbarte Beteiligung des RBB in Höhe von jährlich 1 Mio. Euro an der Berlin-Brandenburger Filmförderung hatten RBB-Intendantin Dagmar Reim und Medienboard-Chefin Kirsten Niehuus Anfang November vertraglich besiegelt. In der jüngsten Sitzung wurde über die ersten gemeinsamen Projekte entschieden. Im Fokus stehen dabei für Kino- wie für Fernsehpublikum gleichermaßen interessante Projekte mit Bezug zur Hauptstadt oder zu Brandenburg.     Kirsten Niehuus: "Die Zusammenarbeit mit dem RBB ist ein großer Gewinn für das Medienboard. Schon in der ersten Förderrunde unter Beteiligung des RBB wurde deutlich, dass die Kooperation der beiden Institutionen wichtige Synergieeffekte für die Filmproduktion in der Hauptstadtregion bringt.  Die geförderten Projekte umfassen das gesamte Spektrum der regionalen Schaffenspalette: Großes Kino, TV-Events, Dokumentarfilme, Nachwuchsprojekte und Animation. "

    "Wir sind neugierig auf authentische und spannend-ungewöhnliche Stoffe aus der Region", sagte RBB-Fernsehdirektor Gabriel Heim. "Unser Förderpaket spiegelt die ganze Vielfalt exzellenter Filmgeschichten - ein Auftakt nach Maß."

    Sechs Projekte erhalten Produktionsförderung in Höhe von insgesamt 1.036.000 Euro. Mit dabei sind zwei Dokumentarfilme: Gerd Conradt sammelt Geschichten über "Die Spree" von ihrer Quelle in Bautzen bis zu ihrer Mündung in die Havel in Berlin (150.000 Euro für ma.ja.de Filmproduktions GmbH). Der ostdeutsche Regisseur Carsten Fiebeler dokumentiert den Lebensweg ehemaliger "Ostpunk!". Die von Egoli Tossell Film produzierte kritisch-unterhaltsame Auseinandersetzung mit außergewöhnlichen Menschen wird mit 36.000 Euro gefördert. Auch zwei Nachwuchsprojekte erhalten Fördermittel: Basierend auf Erzählungen der Berliner Autorin Judith Hermann erzählt Martin Gypkens in dem Episodenfilm "Nichts als Gespenster" von Reisenden und ihrer Sehnsucht nach Sinn und Veränderung (100.000 Euro für box! Film- und Fernsehproduktion). Corinna Harfouch, Dagmar Manzel, Kirsten Block und Jörg Schüttauf spielen die Hauptrollen in "Plan B" von Franziska Meletzky. Die Komödie erzählt von drei Schwestern, deren Lebensentwürfe auf dem Geburtstagsfest ihrer Mutter gehörig durcheinander gebracht werden (250.000 Euro für credofilm). Das TV-Event "Nicht alle waren Mörder" mit Nadja Uhl, Hannelore Elsner und Richy Müller ist die Lebensgeschichte von Michael Degen, der sich mit seiner Mutter bis zum Kriegsende vor den Nazis verstecken musste (400.000 Euro für teamWorx). Der tragikomische Episodenfilm "Old Love" von Bundesfilmpreisträger Jan Schütte nach Erzählungen von Isaac Bashevis Singer widmet sich dem Thema Liebe und Sexualität im Alter (100.000 Euro für zero film).

    Die Berliner Digitrick entwickelt gemeinsam mit der Brandenburger Nachwuchsfirma quadriga fx die 3D-Trickfilmserie "Die Moffels", in der die neunjährige Luzie auf drei intergalaktische Feen trifft, die ihr 33 1/4 Monde lang jede Nacht einen Wunsch erfüllen. Digitrick erhält 50.000 Euro Projektentwicklungsförderung.

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Dr. Kathrin Steinbrenner
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